Wiener Plätzchen

Ich erinnere mich noch gut an den Duft, wenn diese Wiener Plätzchen frisch aus dem Ofen kommen: buttrig, leicht süß und mit einer feinen Körnigkeit durch das Maismehl. Dieses einfache Keksrezept ist ideal für Nachmittage mit Kindern, als Begleitung zum Kaffee oder wenn Sie schnelle, traditionelle Plätzchen ohne viel Aufwand backen möchten. Wenn Sie nostalgische Rezepte mögen, passt dieses Gebäck gut zu klassischen Süßspeisen wie Omas Wiener Kardinalscheiben.
Warum Sie dieses Gericht lieben werden
Wiener Plätzchen sind unkompliziert, benötigen wenige Zutaten und gelingen auch Backanfängern zuverlässig. Die Kombination aus Maismehl und Weizenmehl gibt ihnen eine angenehme Textur: zart, aber mit leichtem Biss. Sie sind außerdem:
- Schnell vorbereitet (kein Ruhen nötig).
- Budgetfreundlich — Zutaten, die meist im Vorrat liegen.
- Vielseitig — eignen sich für Ausstecher, kleine Formen oder als Basis für Glasuren.
"Die Plätzchen waren im Familienkreis ein Hit: buttrig, zart und doch mit Charakter — genau das, was man von traditionellen Keksen erwartet."
Für ähnliche traditionelle Aromen lohnt sich ein Blick auf dieses alte Familienrezept, wenn Sie noch mehr klassische Backideen suchen.
Schritt-für-Schritt-Überblick
Kurz und knapp: Butter mit Puderzucker cremig schlagen, Mehle einarbeiten, Teig kurz kneten, dünn ausrollen, ausstechen und backen. Kein kompliziertes Ziehen, kein Kühlen nötig — ideal, wenn Sie spontan backen wollen. Wenn Sie schnellen Party-Snack-Input brauchen, ist auch diese Idee mit Blätterteig und Wienerle inspirierend.
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Was Sie brauchen
- 250 g Maismehl (feines Maismehl, nicht grobe Polenta)
- 150 g Mehl (Weizenmehl Type 405)
- 150 g ungesalzene Butter, weich
- 200 g Puderzucker
Kleiner Hinweis zu Zutaten: Wer keinen Puderzucker hat, kann feinen Kristallzucker im Mixer kurz mahlen. Wenn Sie eine herzhafte Variante planen, passt als Beilage z. B. Topfräuber mit Wiener Würstchen gut dazu.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Heizen Sie den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
- Geben Sie die weiche Butter in eine große Schüssel. Fügen Sie den Puderzucker hinzu und schlagen Sie beides mit einem Handmixer oder Rührgerät cremig, bis die Masse hell und luftig ist.
- Sieben Sie beide Mehle zusammen, lassen Sie sie langsam in die Buttermasse einrieseln und kneten Sie den Teig nur kurz mit den Händen oder einem Holzlöffel, bis eine gleichmäßige Konsistenz entsteht. Nicht zu lange kneten — sonst wird der Teig zäh.
- Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig dünn ausrollen (ca. 3–4 mm). Stechen Sie Plätzchen mit Ausstechern Ihrer Wahl aus. Wenn Sie sehr filigrane Formen nutzen, kühlen Sie die Plätzchen vor dem Backen 10 Minuten, damit sie die Form behalten.
- Legen Sie die Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Stücken. Wenn Sie herzhafte Ergänzungen mögen, probieren Sie mal Topfräuber mit Wiener Würstchen als Snack-Beilage.
- Backen Sie die Plätzchen 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun werden.
- Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen, lassen Sie die Plätzchen 2 Minuten darauf ruhen und legen Sie sie dann auf ein Abkühlgitter, damit sie komplett auskühlen und knusprig werden.
Best ways to enjoy it
- Klassisch zum Nachmittagskaffee oder Tee.
- Mit dünner Schokolade- oder Zitronenglasur überziehen für zusätzliche Süße.
- Als kleine Plätzchen auf einer Keksplatte zu Feiertagen servieren.
- Kombinieren Sie sie mit frischen Beeren und einer Portion Schlagsahne für ein unkompliziertes Dessert.
Aufbewahrung und Aufwärm-Tipps
- Bei Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose bleiben die Plätzchen 5–7 Tage frisch und knusprig.
- Einfrieren: Vollständig ausgekühlt in einem Gefrierbeutel oder -behälter bis zu 3 Monate lagern. Vor dem Servieren bei Zimmertemperatur auftauen.
- Wieder knusprig machen: Kurz (3–4 Minuten) bei 160 °C in den Ofen geben; das frischt die Textur auf.
- Sicherheitshinweis: Da es sich um trockene Backwaren handelt, sind sie unkritisch; achten Sie aber auf saubere Behälter, um Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden.
Hilfreiche Koch-Tipps
- Butter nicht zu weich: Sie sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein. Zu warme Butter macht den Teig ölig.
- Nicht zu lange kneten: Kurz und gleichmäßig reicht. Langes Kneten aktiviert Gluten und macht die Plätzchen zäh.
- Einheitliche Dicke: Rollen Sie auf 3–4 mm für gleichmäßiges Backen. Dünner werden sie knuspriger, dicker bleiben mürber.
- Backzeit variieren: Jeder Ofen ist anders — beobachten Sie die Ränder ab Minute 9.
- Puderzucker sieben: Klumpenfreie Süße ergibt eine feinere Teigstruktur.
Kreative Varianten
- Vanille-Maisplätzchen: 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote in die Butter rühren.
- Zitronenabrieb: Abrieb einer Zitrone für frische Note hinzufügen.
- Schoko-Rand: Ausgekühlte Plätzchen halbseitig in dunkle Schokolade tauchen.
- Nuss-Topping: Vor dem Backen fein gehackte Mandeln oder Haselnüsse auflegen.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine 1:1 glutenfreie Mehlmischung mit Bindemittel (z. B. Xanthan).
Häufig gestellte Fragen
Q: Sind Wiener Plätzchen knusprig oder mürbe?
A: Sie sind zart-mürbe mit leicht knusprigen Rändern — die Maismehl-Körnung gibt ihnen Struktur.
Q: Kann ich das Maismehl durch Polenta ersetzen?
A: Polenta ist meist gröber. Für dieses Rezept verwenden Sie feines Maismehl; bei grober Polenta wird die Textur gröber und körniger.
Q: Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
A: Ja — den Teig bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Ausrollen 10–15 Minuten temperieren lassen, damit er wieder formbar wird.
Q: Wie lange halten sich die Plätzchen im Gefrierschrank?
A: Bis zu 3 Monate, luftdicht verpackt. Vor dem Servieren vollständig auftauen lassen.
Q: Muss ich den Puderzucker ersetzen, wenn ich keinen habe?
A: Sie können feinen Kristallzucker im Mixer kurz mahlen oder ganz feinen Zucker verwenden; Puderzucker löst sich aber am besten und gibt die feinste Textur.
Conclusion
Wenn Sie das Rezept weiter variieren oder vergleichen möchten, finden Sie eine weitere einfache Variante unter schnelles Wiener Plätzchen Rezept. Für zusätzliche Inspiration und eine andere Rezeptversion sehen Sie sich auch Wiener Plätzchen – Rezept an. Viel Spaß beim Backen!

Wiener Plätzchen
Zutaten
Hauptzutaten
- 250 g Maismehl (feines Maismehl, nicht grobe Polenta)
- 150 g Mehl (Weizenmehl Type 405)
- 150 g ungesalzene Butter, weich Sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
- 200 g Puderzucker Kann durch gemahlenen Kristallzucker ersetzt werden.
Anleitungen
Vorbereitung
- Heizen Sie den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
- Geben Sie die weiche Butter in eine große Schüssel, fügen Sie den Puderzucker hinzu und schlagen Sie beides cremig, bis die Masse hell und luftig ist.
- Sieben Sie beide Mehle zusammen und lassen Sie sie langsam in die Buttermasse einrieseln. Kneten Sie den Teig nur kurz, bis eine gleichmäßige Konsistenz entsteht.
- Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig dünn ausrollen (ca. 3–4 mm). Stechen Sie Plätzchen mit Ausstechern Ihrer Wahl aus.
- Legen Sie die Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier und lassen Sie etwas Abstand zwischen den Stücken.
Backen
- Backen Sie die Plätzchen 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun werden.
- Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen, lassen Sie die Plätzchen 2 Minuten darauf ruhen und legen Sie sie dann auf ein Abkühlgitter.





