Traditionelle Springerle Rezepte – Weihnachtsgebäck

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Weihnachten ist bald da, und Springerle Rezepte gehören dazu. Diese kleinen Anisgebäck sind seit Generationen beliebt. Sie verzaubern Groß und Klein.Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Springerle-Geschichte. Sie lernen, wie man diese Leckereien macht. Von den Anfängen bis zu neuen Ideen – hier ist alles für Ihr Weihnachtsgebäck.springerle rezepte

Wichtige Erkenntnisse

  • Springerle sind ein traditionelles süddeutsches Weihnachtsgebäck
  • Die kunstvollen Motive haben eine besondere Bedeutung
  • Anis ist ein wichtiger Bestandteil des Rezepts
  • Die Herstellung erfordert Geduld und Präzision
  • Springerle eignen sich hervorragend als Geschenk
  • Es gibt verschiedene regionale Variationen des Rezepts

Geschichte und Tradition der Springerle

Die Springerle Geschichte ist tief in der süddeutschen Backkultur verwurzelt. Diese zuckersüßen Anisplätzchen faszinieren seit Jahrhunderten mit ihren kunstvollen Mustern und ihrem einzigartigen Geschmack.

Die Ursprünge des süddeutschen Anisgebäcks

Springerle sind eine der ältesten Backrezepte Deutschlands. Ihre Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Früher wurden sie in Klöstern als Fastenspeise zubereitet.Der Name „Springerle“ kommt von „springen“. Das passiert, wenn der Teig beim Backen aufspringt.Springerle Geschichte

Bedeutung der kunstvollen Motive

Die Springerle Motive sind mehr als nur Dekoration. Sie haben oft eine tiefe Bedeutung. Früher waren es religiöse Symbole, Blumen oder Tiere.Jedes Motiv erzählte eine Geschichte oder bot eine Botschaft. Heute gibt es viele verschiedene Muster, die Tradition und Moderne verbinden.

Traditionelle Springerle zu Weihnachten

Weihnachten ohne Springerle? Das ist für viele Familien in Süddeutschland undenkbar! Die alten Backrezepte werden von Generation zu Generation weitergegeben.Das Backen der Springerle ist oft ein gemeinsames Ritual. Großeltern teilen ihr Wissen an Enkel weiter. So bleiben diese besonderen Plätzchen ein fester Bestandteil der Weihnachtstradition.

Springerle Rezepte – Schritt für Schritt Anleitung

Springerle backen ist eine beliebte Tradition. Hier ist eine einfache Anleitung, um diese leckeren Oblatengebäcke zu machen.

Zutaten und Vorbereitung

Für 40 Springerle brauchen Sie:
  • 500g Mehl
  • 500g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Anisöl

Teigherstellung und Ruhezeit

Schlagen Sie die Eier mit dem Puderzucker, bis es schaumig ist. Das ist wichtig für die Textur. Dann fügen Sie die anderen Zutaten hinzu und kneten Sie den Teig. Lassen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen.

Das richtige Ausrollen und Formen

Rollen Sie den Teig etwa 1 cm dick aus. Nutzen Sie spezielle Springerle-Formen, um die Muster zu machen. Schneiden Sie die Plätzchen vorsichtig aus und legen Sie sie auf mit Mehl bestäubte Oblaten.

Backen und Lagerung

Backen Sie die Springerle bei 150°C für 15-20 Minuten. Sie sollten oben weiß sein. Lagern Sie die fertigen Plätzchen in einer Blechdose. So bleiben sie lange frisch und entwickeln ihr volles Aroma.

Fazit

Springerle sind ein Highlight der deutschen Weihnachtsbäckerei. Diese Anisplätzchen sind nicht nur lecker, sondern auch ein Augenschmaus. Sie erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten durch ihre kunstvollen Motive.Das Backen von Springerle braucht Geduld und Aufmerksamkeit. Jeder Schritt, von der Teigzubereitung bis zum Formen, ist wichtig. Die Mühe lohnt sich, denn die Plätzchen sind wunderschön und duften herrlich.Neben Springerle gibt es auch den Nürnberger Lebkuchen. Beide sind traditionelle Weihnachtsgebäcke. Ihre Beliebtheit macht die Adventszeit besonders.Wir laden Sie ein, diese Tradition weiterzuführen. Machen Sie Ihre eigenen Springerle und erleben Sie die Magie dieser Plätzchen. Mit Übung werden Sie beeindruckende Kunstwerke backen, die köstlich schmecken und beeindrucken.

FAQ

Was sind Springerle?

Springerle sind traditionelle Plätzchen aus Süddeutschland. Sie sind besonders zur Weihnachtszeit beliebt. Ihre Oberfläche zeigt kunstvolle Motive und sie schmecken nach Anis.

Woher stammt der Name „Springerle“?

Der Name „Springerle“ kommt von „springen“. Manche denken, dass die Plätzchen beim Backen aufgehen. Andere glauben, es kommt vom Motiv eines springenden Pferdes.

Welche Zutaten brauche ich für Springerle?

Für Springerle braucht man Mehl, Eier, Puderzucker und Anis. Manchmal kommt auch Salz und Backpulver dazu.

Warum müssen Springerle vor dem Backen ruhen?

Die Ruhezeit hilft, die Oberfläche fest zu machen. So bleiben die Muster beim Backen erhalten.

Was sind Springerle-Model?

Springerle-Model sind Holzformen mit Motiven. Sie prägen die Muster auf die Plätzchen. Man findet oft religiöse Symbole und Tiere darauf.

Wie lange halten sich Springerle?

Springerle bleiben bei guter Lagerung lange frisch. Sie werden mit der Zeit härter, was manchmal gut ist.

Kann ich Springerle auch ohne spezielle Model herstellen?

Ja, man kann auch ohne Model Springerle backen. Nutzen Sie Ausstechformen oder prägen Sie Muster mit Messer oder Gabel.

Gibt es regionale Unterschiede bei Springerle-Rezepten?

Ja, es gibt viele Variationen. In einigen Regionen wird Hirschhornsalz statt Backpulver verwendet. Manchmal kommen auch Zitronenschale oder Kirschgeist dazu.

Wie unterscheiden sich Springerle von anderen Weihnachtsplätzchen?

Springerle sind harte, weiße Plätzchen mit Anisgeschmack. Ihre Oberfläche ist kunstvoll geprägt. Sie sind besonders in Süddeutschland beliebt.

Sind Springerle mit Oblaten verwandt?

Springerle und Oblaten sind unterschiedliche Gebäckarten. Manchmal werden Springerle auf Oblaten gebacken. Das hilft, sie nicht am Blech festkleben zu lassen.
 
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Traditionelle Springerle Rezepte - Weihnachtsgebäck

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Zutaten

für ca. 40 Stück (1 Backblech ):

  • 3 Eier
  • 1/2 Tl Hirschhornsalz
  • 1 Teelöffel gemahlener Anis
  • 375 g Puderzucker
  • 425 g Weizenmehl Type 405
  • 2 Teelöffel ganzer Anis
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Anleitungen

  • Die Eier zusammen mit dem Hirschhornsalz und dem gemahlenen Anis in einer Küchenmaschine oder mit dem Hand-Rührgerät 2 Minuten lang schaumig schlagen. Dann den Puderzucker dazugeben und weitere 5, besser 10 Minuten schlagen. Zuletzt das Mehl unterrühren. Der Teig ist nun noch recht weich und muss 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden.
  • Springerlemodel in den Teig drücken Springerle schneiden
  • Den Teig portionsweise ca. 8 mm dick ausrollen und die Oberfläche mit etwas Mehl bestauben. Auch den Model leicht mit Mehl bestauben. Dann den Model fest in den Teig drücken. Die Springerle mit einem Messer ausschneiden und auf einem mit Mehl eingestäubten Küchentuch ein bis zwei Tage lang trocknen lassen, je nach Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur. Dabei muss die Springerle-Oberfläche trocken werden damit sich die Bilder beim Backen nicht verformen.
  • Springerle-Unterseite befeuchten
  • Wenn die Oberfläche abgetrocknet ist, ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf den Anis-Samen verteilen. Die Springerle-Unterseite befeuchten, indem die Springerle einzeln kurz auf ein feuchtes Tuch gestellt werden. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche und die Seiten der Springerle trocken bleiben. Durch die feuchte, weiche Unterseite gehen die Springerle beim Backen nach unten auf, und bilden so die typischen Füßchen. Die Unterseite sollte gleichmäßig feucht sein, damit der Teig nicht einseitig austritt, und die Springerle nicht schief und krumm werden. Die Springerle nach dem Anfeuchten der Unterseiten auf das Backpapier legen.
  • Springerle auf dem Backblech
  • Zuletzt die Springerle im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 150 Grad ca. 30 Minuten bei Unter/Oberhitze backen, solange bis die Oberfläche leicht anfängt zu bräunen.
  • Tipp: Rollen Sie den Teig zwischen zwei Holzstäben aus, so dass das Nudelholz rechts und links auf den Stäben aufliegt. So werden die Springerle alle gleich dick. Dazu können Sie im Baumarkt eine 1 Meter lange Vierkantleiste 10 x 15 mm kaufen und diese auf 2 mal 50 cm halbieren.
Springerle Rezepte
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Springerle

Springerle sind traditionelle süddeutsche Anisplätzchen mit kunstvollen Motiven, perfekt für die Weihnachtszeit.
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Gericht: Dessert, Snack
Küche: Deutsch, Weihnachten
Keyword: Anisgebäck, Springerle, süddeutsche Backkunst, traditionelles Rezept, Weihnachtsplätzchen
Vorbereitungszeit: 2 Stunden
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Servings: 40 Stück
Calories: 80kcal

Zutaten

Hauptzutaten

  • 500 g Mehl Type 405
  • 500 g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Anisöl Optional, zusätzlich zum gemahlenen Anis
  • 1/2 TL Hirschhornsalz Für die Teigbereitung
  • 1 TL gemahlener Anis
  • 2 TL ganzer Anis Für das Backen

Anleitungen

Teigherstellung und Ruhezeit

  • Die Eier zusammen mit dem Hirschhornsalz und dem gemahlenen Anis in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät 2 Minuten lang schaumig schlagen.
  • Den Puderzucker dazugeben und weitere 5 bis 10 Minuten schlagen.
  • Das Mehl unterrühren. Der Teig ist nun noch recht weich und muss 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen.

Formen und Trocknen der Springerle

  • Den Teig portionsweise ca. 8 mm dick ausrollen und die Oberfläche mit etwas Mehl bestauben.
  • Den Springerle-Model leicht mit Mehl bestauben und fest in den Teig drücken.
  • Die Springerle mit einem Messer ausschneiden und auf ein mit Mehl eingestäubtes Küchentuch ein bis zwei Tage lang trocknen lassen.

Backen der Springerle

  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und darauf den Anis-Samen verteilen.
  • Die Unterseite der Springerle befeuchten, indem sie kurz auf ein feuchtes Tuch gestellt werden.
  • Die Springerle im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 150 Grad ca. 30 Minuten backen.
  • Achten Sie darauf, dass die Oberfläche leicht anfängt zu bräunen.
  • Tipp: Rollen Sie den Teig zwischen zwei Holzstäben aus, um eine gleichmäßige Dicke zu erzielen.

Notizen

Springerle sind perfekt als Geschenke und können lange frisch bleiben, wenn sie in einer Blechdose aufbewahrt werden.

Nährwerte

Serving: 1g | Calories: 80kcal | Carbohydrates: 15g | Protein: 2g | Fat: 2g | Sodium: 10mg | Sugar: 8g

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