Quarkbällchen

Leckere Quarkbällchen auf einem Teller, frisch gebacken

Ein süßer Moment aus meiner Kindheit: Quarkbällchen, wie bei Oma

Wenn ich an Quarkbällchen denke, rieche ich sofort den warmen Duft von frisch gebackenen kleinen Bällchen in Omas Küche. Schon als Kind liebte ich es, wie sie uns alle zusammenrief, sobald das Fett heiß war, und die ersten „Küchlein“ – wie wir sie damals nannten – goldbraun aus dem Topf fischte. Mit klebrigen Fingern durfte ich dann, kaum abgekühlt, das erste Quarkbällchen probieren. Es war pure Kindheitsfreude! Heute teile ich mit euch mein liebstes Quarkbällchen Rezept, damit ihr diesen süßen Klassiker (perfekt als schnelles Dessert oder für die Kaffeetafel) selbst genießen könnt.


Warum du diese Quarkbällchen lieben wirst

Lasst mich dir verraten, warum ich diese kleinen Quarkkugeln über alles liebe:

  • Superschnell gemacht: Sie stehen in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch – perfekt, wenn spontan Besuch kommt oder die Lust auf etwas Süßes zu groß ist.
  • Unwiderstehlich fluffig: Durch den Quark im Teig werden die Quarkbällchen herrlich locker und saftig. Da kann kein Donut mithalten!
  • Kindheitserinnerungen pur: Für mich schmecken sie immer nach Familienzeit und Gemütlichkeit – und ich verspreche dir, das wird bei dir auch so!
  • Für jeden Anlass: Ob als Nachspeise, zum Sonntagskaffee oder als kleines Mitbringsel – Quarkbällchen passen immer (und werden garantiert immer aufgegessen!).

Zutaten, die du für Quarkbällchen brauchst

Hier kommt die Einkaufsliste – und meine ganz persönlichen Tipps dazu:

  • 450 g Quark: Am besten funktionieren Magerquark oder 20%iger Quark. Je cremiger der Quark, desto weicher werden die Bällchen.
  • 150 g Zucker: Für die feine Süße. Wenn du es weniger süß magst, kannst du aber ruhig 20g weniger nehmen.
  • 2 TL Vanilleextrakt: Für das unverwechselbare Aroma. Du hast echte Vanilleschote? Noch besser!
  • 4 Eier: Geben dem Teig Struktur und extra Fluffigkeit.
  • 450 g Mehl: Hier funktioniert klassisches Weizenmehl am besten, aber du kannst gern die Hälfte mit Dinkelmehl ersetzen.
  • Öl zum Frittieren: Sonnenblumenöl ist geschmacksneutral und ideal für das Ausbacken.

(Mit diesen einfachen Backzutaten zauberst du im Nu dein Lieblingsdessert!)


Schritt-für-Schritt: So gelingen deine Quarkbällchen garantiert

Lass uns gemeinsam loslegen – so einfach kannst du Quarkbällchen selber machen:

  1. Teig anrühren: Quark, Zucker, Vanilleextrakt und Eier in einer großen Schüssel gut verrühren, bis alles cremig ist. Ich schlage die Masse gern mit einem Handmixer für extra Fluffigkeit!
  2. Mehl einarbeiten: Jetzt das Mehl nach und nach untermischen, bis ein geschmeidiger, nicht zu trockener Teig entsteht. Mach ruhig zwischendurch den Löffeltest: Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen.
  3. Öl erhitzen: Gieße reichlich Sonnenblumenöl in einen großen Topf und erhitze es auf 170-180°C. (Teste mit einem Holzstäbchen: Wenn Bläschen aufsteigen, ist das Öl heiß genug!)
  4. Bällchen formen und frittieren: Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen Teig ins heiße Fett geben. Die Quarkbällchen goldbraun ausbacken – das dauert ca. 3 Minuten pro Batch.
  5. Abtropfen: Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Am liebsten serviere ich sie lauwarm – da schmecken sie am allerbesten!

(Kleiner Tipp: Wenn du die Quarkbällchen nach dem Frittieren noch in Zimt-Zucker wälzt, werden sie unschlagbar!)


Meine Geheimtipps für perfekte Quarkbällchen

Nach vielen Jahren (und einigen Missgeschicken!) habe ich ein paar Tricks für dich, damit deine Quarkbällchen köstlich gelingen:

  • Nicht zu heiß frittieren: Das Öl sollte weder rauchen noch zu blass bleiben. Bei zu hoher Hitze werden die Bällchen außen dunkel und sind innen noch roh.
  • Gleichmäßige Größe: Ich nehme immer zwei Teelöffel zum Portionieren – so werden alle Bällchen gleichmäßig durch.
  • Frisch genießen: Am besten schmecken Quarkbällchen noch lauwarm, aber auch abgekühlt behalten sie ihren fluffigen Kern.
  • Teig nicht zu fest machen: Falls der Teig zu fest gerät, einfach einen Esslöffel Sahne oder Milch einrühren.

So wird dieses frittierte Dessert garantiert ein Volltreffer am Familientisch!


Kreative Variationen & Zutatentausch für Quarkbällchen

Hier kannst du nach Lust und Laune kreativ werden:

  • Mit Rosinen: Mische ein paar eingeweichte Rosinen oder Cranberries unter den Teig.
  • Aromatische Extras: Ersetze den Vanilleextrakt durch Zitronenabrieb oder Mohn für eine neue Geschmacksnote.
  • Glutenfrei: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (achte auf Backfähigkeit).
  • Vegan: Verwende veganen Quark und Eiersatz – auch das klappt wunderbar!

Diese Rezeptvariationen lassen kleine Quarkbällchen jedes Mal ein bisschen anders schmecken – aber immer himmlisch lecker.


So servierst & lagerst du Quarkbällchen richtig

  • Serviervorschlag: Am besten frisch und noch lauwarm, bestäubt mit Puderzucker oder gewälzt in Zimt-Zucker. Ein Klecks Apfelmus oder Marmelade macht sie zum Highlight!
  • Aufbewahrung: Lagere übrig gebliebene Quarkbällchen in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur. Sie schmecken am nächsten Tag immer noch gut (kurzes Aufwärmen im Ofen macht sie wieder fluffig).
  • Einfrieren: Ja, du kannst Quarkbällchen einfrieren! Kurz vor dem Servieren einfach 5 Minuten im heißen Ofen aufbacken – fertig.

So wird dein selbstgemachtes Quarkbällchen Rezept nicht nur ein Highlight, sondern auch ein echter Vorratsklassiker.


Quarkbällchen FAQ: Deine Fragen und Antworten

1. Kann ich Quarkbällchen auch im Backofen machen?
Klassische Quarkbällchen sind frittiert, aber du kannst sie auch bei 180°C Umluft im Ofen backen (ca. 15 Minuten). Sie werden weniger fettig, aber auch etwas trockener als im Öl.

2. Welcher Quark eignet sich am besten?
Ich nehme gern Magerquark, weil er dem Teig Leichtigkeit verleiht. Mit 20%-Quark werden die Bällchen noch ein bisschen saftiger – du kannst beide Varianten probieren!

3. Wie werden Quarkbällchen schön rund?
Mit zwei Teelöffeln lässt sich der Teig gut abstechen und ins heiße Fett setzen – so kriegst du gleichmäßige, hübsche Kugeln.

4. Kann ich die Quarkbällchen auch glutenfrei zubereiten?
Ja, eine glutenfreie Backmischung funktioniert super. Der Teig wird damit manchmal etwas klebriger – ggf. mehr Mehl zufügen, bis er formbar ist.

5. Wie lange halten Quarkbällchen?
Am besten schmecken sie frisch, aber in einer Dose aufbewahrt, bleiben sie 2-3 Tage weich und lecker.

Du hast noch Fragen zu meinen Quarkbällchen? Schreib mir gern oder teile deine Quarkbällchen-Erfahrungen in den Kommentaren – ich freue mich immer riesig über euer Feedback!


Lass es dir schmecken und genieße dein selbstgemachtes Quarkbällchen Glück – wie bei Oma, nur bei dir zu Hause!

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