Suppengewürz

Ich mache dieses Suppengewürz oft als schnelle Basis für Brühen und Eintöpfe — es ist simpel, aromatisch und spart Zeit beim Kochen. Die Mischung aus Porree, Zwiebeln und Petersilie wird im Topf leicht angebraten und dann zu einer streichfähigen Paste verarbeitet, die Suppen, Saucen oder Gemüsegerichte sofort Tiefe verleiht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Suppengewürz ist genau das: praktisch, günstig und sehr vielseitig. Es bringt Zwiebel- und Lauchgeschmack auf konzentrierte Weise in jede Brühe, ohne dass du jedes Mal frisches Gemüse würfeln musst. Perfekt für hektische Wochentage, wenn du schnell eine schmackhafte Basis brauchst, oder wenn du Reste verwerten willst.
„Ein Löffel dieser Paste verwandelt einfache Suppen in hausgemachte Favoriten – geschmacklich viel näher an frisch gekochter Brühe als gekauftes Pulver.“
Vorteile auf einen Blick:
- Schnell zubereitet (einmal kochen, viele Gerichte verfeinern).
- Kostengünstig: wenige Zutaten, viel Geschmack.
- Frei kombinierbar: salzfrei belassen für flexible Würzung später.
- Kinderfreundlich: mild, ohne scharfe Zusätze.
Schritt-für-Schritt-Übersicht
Kurzüberblick: Gemüse waschen → grob schneiden → in Öl anbraten, bis es Farbe bekommt → pürieren zu einer Paste → abkühlen lassen und luftdicht lagern.
Ziel: eine streichfähige Paste, die beim Einrühren Geschmack und Körper in Suppen und Saucen bringt.
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Was du brauchst
- 2 Stangen Porree (Lauch)
- 4 Zwiebeln
- 1 Bund Petersilie
- Öl zum Anbraten (z. B. Sonnenblumen- oder neutrales Olivenöl)
Kurze Hinweise zu Zutaten:
- Porree: nur die weißen und hellgrünen Teile sind am aromatischsten; dunkelgrüne Blätter können bei Bedarf fein gehackt oder für Fonds verwendet werden.
- Zwiebeln: gelbe oder weiße Zwiebeln funktionieren gut; rote Zwiebeln ergeben eine süßere Note.
- Petersilie: glatte Petersilie hat meist mehr Geschmack, krause kann verwendet werden.
- Öl: ersetzt auch mildes Butteraroma, falls gewünscht.
Zubereitungsschritte
- Zwiebeln und Porree gut waschen. Zwiebeln grob halbieren oder vierteln. Porree in Ringe schneiden (etwa 0,5–1 cm dick).
- Petersilie grob hacken — Stiele nicht wegwerfen, sie geben Aroma.
- Einen breiten Topf oder eine große Pfanne auf mittelhohe Hitze stellen. Etwas Öl hineingeben. Wenn das Öl heiß ist, Zwiebeln und Porree hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis das Gemüse weich wird und leicht bräunt (etwa 8–12 Minuten). Das leichte Bräunen erhöht das Aroma durch Maillard-Reaktionen.
- Topf vom Herd nehmen und das Gemüse etwas abkühlen lassen. Dann Zwiebeln, Porree und gehackte Petersilie in einen Mixer geben. Kurzmixen und bei Bedarf etwas Öl oder einen Esslöffel Wasser hinzufügen, bis eine streichfähige Paste entsteht. Achte darauf, nicht zu viel Flüssigkeit zuzufügen — die Paste soll dicht, aber streichbar bleiben.
- Die Paste in einen sauberen, luftdichten Behälter füllen und vollständig abkühlen lassen. Im Kühlschrank lagern oder portionsweise einfrieren.
Praktischer Tipp: Nutze einen Standmixer, Hochleistungsmixer oder einen guten Stabmixer in einem hohen Gefäß, damit die Konsistenz gleichmäßig wird.
Serviervorschläge
- Ein Löffel in klarer Brühe oder Gemüsesuppe gibt sofort mehr Tiefe.
- In Tomatensaucen eingerührt ersetzt es oder ergänzt angebratene Zwiebeln.
- Als Basis für Eintöpfe oder Schmorgerichte: direkt mit Flüssigkeit aufgießen.
- Auf geröstetem Brot als würziger Aufstrich (zusammen mit etwas Butter oder Frischkäse).
- Unter Kräuterquark oder Dips gemischt für einen würzigen Akzent.
Kombinationsideen: Mit etwas Zitronensaft und Olivenöl als Marinade für gebratenes Gemüse; oder einen Teelöffel in Kartoffelpüree für zusätzliche Würze.
So lagerst du es
- Im Kühlschrank: In einem sauberen, luftdichten Glas oder Behälter hält die Paste etwa 7–10 Tage. Verwende sauberes Besteck zum Entnehmen, um Kreuzkontamination zu vermeiden.
- Einfrieren: Portioniere die Paste in Eiswürfelschalen oder kleinen Gefrierbeuteln. Eingefroren hält sie 2–3 Monate. Auftauen im Kühlschrank oder direkt in die kochende Suppe geben.
- Haltbarkeit verlängern: Wenn du längere Lagerung ohne Gefrieren möchtest, kannst du die Oberfläche der Paste mit einer dünnen Schicht Öl versiegeln; das reduziert Kontakt mit Luft. Vollständiges Einkochen / Konservieren erfordert spezielle Sterilisationsverfahren — ohne diese nicht empfohlen.
Lebensmittelsicherheit: Immer darauf achten, dass Kochlöffel oder Löffel sauber sind; vermeide wiederholtes Eintauchen schmutziger Utensilien, da das die Haltbarkeit stark reduziert.
Praktische Küchentipps
- Richtiges Anbraten: Bei mittelhoher Hitze anfangen, dann Hitze reduzieren, falls das Gemüse zu schnell bräunt oder verbrennt. Leichtes Bräunen verstärkt Aromen, zu starke Bräunung wird bitter.
- Konsistenz steuern: Mehr Öl macht die Paste streichfähiger; etwas heißes Wasser löst sie, wenn sie zu dick ist.
- Salz: Ich lasse die Paste oft ungesalzen, damit ich Gerichte individuell würzen kann. Wenn du sie als fertiges Würzmittel nutzen willst, füge beim Pürieren Salz nach Geschmack hinzu.
- Zusatzaromen: Ein Teelöffel getrockneter Gemüsebrühe oder ein Spritzer Zitronensaft kann die Frische betonen.
- Blitz-Version: Wenn es schneller gehen muss, kannst du das Gemüse nur glasig dünsten statt bräunen — Geschmack ist dann milder.
Kreative Variationen
- Mit Sellerie und Karotte: Für eine klassische Suppenmischung (Mirepoix-ähnlich) 1 Stange Sellerie + 1 kleine Karotte mit anbraten.
- Mit Knoblauch & Chili: Für intensivere, leicht scharfe Varianten 1–2 Knoblauchzehen und eine kleine Chilischote mit anrösten.
- Kräutermix: Petersilie teils ersetzen durch Dill oder Schnittlauch für andere Geschmacksprofile.
- Geräuchert: Mit etwas geräuchertem Paprikapulver eine rauchige Note hinzufügen.
- Vegan/roh: Roh zubereitet (nicht angebraten) ergibt es einen frischeren Geschmack, eignet sich gut als grüner Aufstrich.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung?
Vorbereitung und Anbraten dauern insgesamt etwa 20–25 Minuten; danach pürieren und abkühlen lassen.Kann ich die Paste ohne Öl machen?
Ja — du kannst Öl reduzieren oder durch etwas heißes Wasser ersetzen, aber die Textur und der Geschmack werden sich ändern (weniger samtig, weniger Träger für Fettlösliche Aromen).Ist das Suppengewürz salzfrei?
Das Grundrezept ist ohne Salz. Das gibt dir die Flexibilität, die Würze je nach Gericht zu kontrollieren. Wenn du möchtest, kannst du beim Pürieren Salz hinzufügen.Kann ich die Paste einkochen (konservieren) und länger aufbewahren?
Einmachen erfordert richtige Sterilisations- und Konservierungsmethoden; da dies ein niedrig saures Produkt ist, sollten Heimkonserven nur mit bewährten, sicheren Verfahren gemacht werden. Alternativ ist Einfrieren die einfache und sichere Langzeitlösung.Eignet sich das Gewürz für Allergiker?
Die Basiszutaten sind allgemein verträglich. Achte auf mögliche Kreuzkontaminationen beim Zubereiten (z. B. Nussöle in der Küche). Wenn Allergien vorliegen, Zutaten immer individuell prüfen.
Conclusion
Wenn du regelmäßig Suppen, Saucen oder Eintöpfe kochst, lohnt sich diese Paste als schneller Geschmackshelfer — selbstgemacht, frei von Zusatzstoffen und einfach anpassbar. Für fertige Alternativen oder zusätzlichen Vorrat kannst du auch online schauen: Suppengewürz jetzt bestellen! und für eine universelle Suppenbasis bietet sich ein Blick auf Herstellerlösungen wie Klare Suppe & universelle Würze: Die GEFRO Suppe | GEFRO. Viel Spaß beim Zubereiten — und probiere die Paste am besten gleich in deiner nächsten Suppe aus.

Suppengewürz
Zutaten
Gemüsebasis
- 2 Stangen Porree (Lauch) Nur die weißen und hellgrünen Teile verwenden.
- 4 Stück Zwiebeln Gelbe oder weiße Zwiebeln empfohlen.
- 1 Bund Petersilie Glatte Petersilie hat meist mehr Geschmack.
Öl zum Anbraten
- 2 Esslöffel Öl Sonnenblumen- oder neutrales Olivenöl empfohlen.
Anleitungen
Vorbereitung
- Zwiebeln und Porree gründlich waschen. Zwiebeln grob halbieren oder vierteln und Porree in Ringe schneiden (ca. 0,5–1 cm dick).
- Petersilie grob hacken und die Stiele nicht wegwerfen, da sie Aroma geben.
Anbraten
- Einen breiten Topf oder eine große Pfanne auf mittelhohe Hitze stellen und etwas Öl hineingeben.
- Wenn das Öl heiß ist, Zwiebeln und Porree hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis das Gemüse weich wird und leicht bräunt (ca. 8–12 Minuten).
Pürieren
- Topf vom Herd nehmen und das Gemüse etwas abkühlen lassen. Dann Zwiebeln, Porree und gehackte Petersilie in einen Mixer geben.
- Kurzmixen und bei Bedarf etwas Öl oder einen Esslöffel Wasser hinzufügen, bis eine streichfähige Paste entsteht.
Lagerung
- Die Paste in einen sauberen, luftdichten Behälter füllen und vollständig abkühlen lassen. Im Kühlschrank lagern oder portionsweise einfrieren.


