Hausgemachtes Weizenmischbrot

Hausgemachtes Weizenmischbrot – Mein Lieblingsrezept für gemütliche Brotzeit
Es gibt kaum etwas Heimeligeres, als den Duft von frisch gebackenem Brot, der sich langsam durch die Wohnung schlängelt. Als ich das allererste Mal ein hausgemachtes Weizenmischbrot gebacken habe, war das ein besonderer Samstag – draußen tanzte der Regen an die Fenster, drinnen summte leise die Küchenmaschine, und ich konnte es kaum erwarten, das lauwarme Brot später dick mit Butter zu bestreichen. Hausgemachtes Weizenmischbrot ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit und selbstgemachter Glückseligkeit. Schon allein das Kneten des Teigs macht glücklich!
Warum du dieses hausgemachte Weizenmischbrot lieben wirst
Hier kommen meine besten Gründe, warum dieses Brot so besonders ist – und warum es auch bei dir ruckzuck zum Dauerbrenner wird:
- Es gelingt jedem: Keine fancy Zutaten, keine verrückten Techniken. Perfekt für Backanfänger, aber auch für geübte Brotbäcker super entspannend.
- Herzhaft und aromatisch: Die Mischung aus Weizenmehl und Roggenmehl bringt genau die richtige Balance aus weicher Krume und kräftigem Geschmack.
- Frische, die man schmeckt: Noch warm aus dem Ofen mit Butter, Käse oder nur ein bisschen Honig… du wirst nie wieder zurück zu gekauften Broten wollen!
- Vielfältig einsetzbar: Ob als Pausenbrot, zur Suppe oder beim Sonntagsfrühstück – es passt einfach immer (und lässt sich auch prima einfrieren).
Zutaten für dein hausgemachtes Weizenmischbrot
Du brauchst gar nicht viel – das Meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause:
- 500 g Weizenmehl (Typ 550): Ich greife gerne auf das klassische 550er Mehl zurück, weil’s schön locker wird. Frisch vom Müller oder aus dem Supermarkt, Hauptsache, nicht klumpig.
- 250 g Roggenmehl (Typ 997): Bringt den typisch-herzhaften Geschmack ins Brot (wer’s kräftiger mag, nimmt auch mal das 1150er).
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe: Ich nutze oft Trockenhefe – die hat man immer greifbar.
- 2 TL Salz: Gibt dem Teig die nötige Würze. Am besten fein-körniges Salz.
- 1 TL Zucker: Nur ein Hauch, damit die Hefe richtig arbeiten kann (siehe Gärung und Brotteig Geschmack).
- 450 ml lauwarmes Wasser: Zimmertemperatur reicht – bitte nicht zu heiß, das mögen die Hefepilze nicht!
- 1 EL Apfelessig: Mein kleiner Geheimtipp für eine zarte Krume und feine Säure.
- 1 EL Pflanzenöl: Sonnenblumenöl oder Rapsöl halte ich stets bereit, es macht den Teig geschmeidig.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Das perfekte hausgemachte Weizenmischbrot
Mit diesen Schritten holst du das Beste aus deinem Brotteig – versprochen!
- Hefe & Zucker im Wasser lösen: Gib die Hefe und den Zucker ins lauwarme Wasser. Ich lasse das Ganze gern 8-10 Minuten stehen – es sollte leicht schäumen (das zeigt: Die Hefe lebt!).
- Mehle, Salz, Essig, Öl in die Schüssel: Alles einmal locker mischen. Du kannst hier übrigens auch einen Teigschaber verwenden, um klebrige Finger zu vermeiden.
- Hefemischung dazugeben und kneten: Jetzt geht’s ans Eingemachte – entweder per Hand (ruhig 8-10 Minuten, das entspannt!) oder in der Küchenmaschine (ca. 5 Minuten). Der Teig sollte glatt und elastisch sein.
- Teig gehen lassen: Decke die Schüssel ab (ich nutze ein feuchtes Tuch) und stelle sie an einen warmen Ort. Nach 1 Stunde sollte der Teig deutlich aufgegangen sein (manchmal verstecke ich die Schüssel im Backofen mit eingeschaltetem Licht – klappt immer!).
- Kurz durchkneten & formen: Luft rausdrücken, nochmal kurz kneten, Laib formen und ab auf ein Blech oder in eine eingefettete Kastenform legen.
- Nochmal 30 Minuten ruhen: Schritt nicht überspringen – so wird’s besonders fluffig.
- Backen: Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene etwa 40–45 Minuten backen. Wenn es beim Klopfen hohl klingt, ist es fertig!
- Abkühlen lassen & genießen: Erst aufs Gitter, dann nach Lust und Laune lauwarm genießen – pur, mit Butter oder wie du willst!
Meine Geheimtipps und Tricks für ein gelingsicheres Weizenmischbrot
Diese Brot-Rezepte begleiten mich schon eine ganze Weile – und ich habe so meine kleinen Tricks (damit das Weizenmischbrot Rezept jedes Mal ein Treffer wird!):
- Auf die Wassermenge achten: Je nach Mehl kann es variieren. Wenn der Teig zu trocken wirkt, esslöffelweise lauwarmes Wasser nachgeben.
- Geduld beim Gehen: Lieber einen Tick länger gehen lassen. Mein Brotteig profitiert immer von ein bisschen mehr Zeit!
- Die richtige Hefe verwenden: Frische Hefe gibt oft noch mehr Aroma, Trockenhefe ist dafür super praktisch (Hefe Backen leicht gemacht!).
- Essig-Variante wählen: Apfelessig sorgt für milde Säure, alternativ funktioniert auch weißer Balsamico.
- Für extra knackige Kruste: Nach 10 Minuten Backzeit kurz Wasser in den Ofen sprühen – ergibt eine fantastische Kruste.
Kreative Variationen & Zutaten-Tipps für dein Weizenmischbrot
Lust, zu experimentieren? Hier ein paar Ideen für dein kreatives hausgemachtes Brot:
- Mehr Körner, mehr Biss: Streue Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen mit ins Brot oder oben auf den Laib (schmeckt nussig und hat extra Nährstoffe).
- Mal mit Vollkorn: Ersetze ein Drittel des Weizenmehls durch Weizenvollkornmehl – bringt mehr Ballaststoffe und einen kernigeren Geschmack.
- Glutenfreie Alternative: Probiere statt Roggenmehl eine Mischung aus Buchweizen- und Reismehl. Wird ein bisschen anders, aber super lecker!
- Weitere Würze: Mit etwas Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Kümmel) bekommt dein Brot einen tollen Aroma-Kick.
- Vegane Variante: Das Grundrezept ist sowieso vegan, also perfekt für alle (keine tierischen Produkte im Teig).
So servierst und bewahrst du dein hausgemachtes Weizenmischbrot am besten auf
Frisch schmeckt’s natürlich unschlagbar – und so halte ich mein Brot immer einsatzbereit:
- Servieren: Noch leicht warm, am liebsten mit Butter, Frischkäse oder Marmelade – die Krume saugt alles herrlich auf.
- Aufbewahren: Ich wickle das Brot in ein sauberes Geschirrtuch und lege es in einen Brotkasten. So hält es 2–3 Tage frisch (Brot lagern ist kein Hexenwerk!).
- Einfrieren: Scheibenweise einfrieren funktioniert klasse. Einfach bei Zimmertemperatur auftauen und eventuell kurz aufbacken.
- Tipp: Falls doch mal was übrig bleibt – Brotreste machen sich super als Croûtons oder im Brotauflauf.
Häufige Fragen rund ums hausgemachte Weizenmischbrot beantwortet
Wie kann ich sicherstellen, dass mein Weizenmischbrot aufgeht?
Ganz wichtig: Frische Hefe und ausreichend Gehzeit! Die Schüssel an einen warmen (nicht heißen!) Ort stellen und den Teig so lange gehen lassen, bis er mindestens doppelt so groß ist.
Kann ich das Brotrezept im Brotbackautomaten machen?
Klar! Alle Zutaten in den Behälter geben und das Standardbrot-Programm wählen – klappt wunderbar (einfach Brotbackautomat und Brot selber machen ausprobieren).
Warum kommt Essig in den Brotteig?
Apfelessig bringt eine ganz milde Säure ins Brot und macht die Krume richtig zart. Keine Angst, man schmeckt ihn nachher gar nicht intensiv heraus!
Was kann ich tun, wenn mein Brot zu schnell trocken wird?
Am besten in einem Brottopf oder -kasten aufbewahren und nicht im Kühlschrank lagern. Und: Frisch einfrieren spart ebenfalls Frust!
Kann ich das Weizenmischbrot auch mit Dinkelmehl backen?
Absolut! Nimm dafür statt Weizen einfach Dinkelmehl – ist besonders bei Unverträglichkeiten eine super Alternative.
Ich hoffe, du hast jetzt genauso Lust auf hausgemachtes Weizenmischbrot wie ich. Schreib mir gern in die Kommentare, wie es gelungen ist oder welche Zutaten du ausprobiert hast – ich freu mich immer von deinen Brot-Abenteuern zu lesen. Bleib gemütlich und guten Appetit! 🥖✨
Weizenmischbrot
Zutaten
Hauptzutaten
- 500 g Weizenmehl (Typ 550) Locker, frisch und klumpfrei.
- 250 g Roggenmehl (Typ 997) Für herzhaften Geschmack.
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe Trockenhefe ist praktisch.
- 2 TL Salz Feinkörniges Salz für den Teig.
- 1 TL Zucker Fördert die Hefeaktivität.
- 450 ml lauwarmes Wasser Zimmertemperatur ist ausreichend.
- 1 EL Apfelessig Für zarte Krume und feine Säure.
- 1 EL Pflanzenöl Sonnenblumen- oder Rapsöl.
Anleitungen
Vorbereitung
- Hefe und Zucker im Wasser lösen und 8-10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
- Mehle, Salz, Essig und Öl in einer Schüssel locker mischen.
Teig herstellen
- Hefemischung hinzufügen und den Teig 8-10 Minuten (per Hand) oder 5 Minuten (Küchenmaschine) kneten, bis er glatt und elastisch ist.
- Teig abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Backen
- Teig kurz durchkneten, formen und auf ein Blech oder in eine Kastenform legen.
- 30 Minuten ruhen lassen, dann im vorheizten Ofen bei 220 °C 40-45 Minuten backen.
- Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man darauf klopft.
- Abkühlen lassen und genießen.





