Bunter Plätzchenteller

Ich backe dieses Rezept seit Jahren zu Familienfeiern: ein bunter Plätzchenteller aus einfachem Mürbeteig, der mit Formen ausgestochen, geschnitten und nach Belieben verziert wird. Die Zutatenliste ist minimal, das Ergebnis variabel — ideal, wenn viele Plätzchen für Gäste gebraucht werden oder Kinder gern mitdekorieren wollen. In wenigen Schritten hast du einen großen Vorrat an klassischen, leicht goldbraunen Plätzchen, die sich gut vorbereiten und verschenken lassen. Für ein leichtes Dessert-Buffet passen sie wunderbar zu einem bunten Fruchtsalat mit Joghurt, wenn du etwas Frisches dazu servieren möchtest.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses Rezept ist so simpel wie verlässlich: wenige Zutaten, keine exotischen Techniken und sehr anpassungsfähig. Es eignet sich für Adventskaffee, Kindergeburtstag oder einfach für die Keksdose im Alltag. Weil der Teig neutral, buttrig und schnittfest ist, kannst du daraus verschiedene Formen, Sandwich-Plätzchen oder beschichtete Sorten herstellen.
"Genau die richtige Textur: knusprig am Rand, zart in der Mitte — und perfekt zum Verzieren." — eine Freundin nach unserem letzten Plätzchenabend
Praktisch ist auch, dass du große Mengen auf einmal backen kannst und die Grundzutaten günstig sind. Wenn du ein herzhaftes Gegenstück brauchst, probiere dazu einen einfachen bunten Maissalat als Beilage bei Brunch oder Buffets.
Schritt-für-Schritt-Überblick
Kurze Vorschau auf den Ablauf, damit du planen kannst:
- Zutaten bereitstellen und Butter auf Raumtemperatur bringen.
- Ofen vorheizen und Teig schnell anrühren.
- Teig portionieren, ausrollen oder in Rollen formen, ausstechen oder schneiden.
- Backen 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
- Vollständig abkühlen lassen und nach Wunsch verzieren.
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Zutaten: Was Sie brauchen
- 1 kg Mehl (Allzweckmehl)
- 500 g Butter, weich (nicht flüssig)
- 4 Päckchen Vanillezucker
- 400 g Zucker
Kleiner Hinweis zu Varianten: Du kannst einen Teil des Mehls (z. B. 100–150 g) durch gemahlene Mandeln ersetzen, dann werden die Plätzchen etwas mürber. Für weniger süße Kekse reduzierst du den Zucker auf 300–350 g, beachte aber, dass die Textur sich leicht ändert. Wenn du glutenfrei backen möchtest, probiere eine gut getestete glutenfreie Mehlmischung im gleichen Volumen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Heize den Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vor. Lege Backbleche mit Backpapier aus.
- Schlage die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig — etwa 3–5 Minuten mit dem Mixer. Die Masse sollte hell und luftig sein.
- Rühre das Mehl nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung. Zuerst mit einem Löffel, dann kurz mit den Knethaken, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
- Teile den Teig in Portionen. Rolle jede Portion auf leicht bemehlter Fläche aus (ca. 3–5 mm) oder forme Rollen und schneide Scheiben. Du kannst auch direkt ausstechen.
- Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech.
- Backe die Plätzchen 10–12 Minuten, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind. Jede Ofenvariante backt unterschiedlich — kontrolliere ab Minute 8.
- Nimm die Plätzchen heraus und lasse sie 2–3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann zum vollständigen Abkühlen auf ein Gitter legen. Erst vollständig abkühlen, bevor du Zuckerguss oder Schokolade aufträgst.
Beste Serviervorschläge
- Auf einem großen Teller anrichten und mit Puderzucker bestäuben für ein klassisches Erscheinungsbild.
- Fettglasur, Schokolade und Streusel bieten kinderfreundliche Dekor-Möglichkeiten.
- Für eine feine Variation: mit Marmelade gefüllte Sandwich-Kekse (zwei Plätzchen mit Fruchtfüllung) machen sich gut bei Kaffee.
- Kombiniere die Plätzchen mit einem leichten Salat oder Dessert, z. B. einer klassischen Maissalat, wenn du ein gesamtes Buffet zusammenstellst.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose bleiben die Plätzchen etwa 7–10 Tage frisch. Lege Backpapier zwischen die Schichten, damit Dekorationen nicht verkleben.
- Zum Einfrieren: Plätzchen nach dem vollständigen Abkühlen in einer einzelnen Lage auf einem Backblech vorfrieren, dann in Gefrierbeutel oder -dosen umfüllen. So bleiben sie bis zu 3 Monate gut. Auftauen bei Zimmertemperatur, Dekoration ggf. nachfrischen.
- Lebensmittelsicherheit: Achte bei dekorierten Plätzchen mit fruchtiger Füllung auf Sauberkeit und lagere sie ggf. kühl.
Praktische Küchentipps
- Butter richtig: Sie soll weich, aber nicht geschmolzen sein. Ein Finger-Test: Du solltest leicht hineindrücken können.
- Mehl abwiegen: Am zuverlässigsten ist die Waage; mit Tassen kann die Konsistenz variieren.
- Teig ruhen: Wenn der Teig sehr klebrig ist, 30 Minuten kaltstellen — das erleichtert das Ausrollen.
- Backzeit anpassen: Dünnere Plätzchen brauchen weniger Zeit; dickere Scheiben eher 12 Minuten.
- Reste verwerten: Aus Teigresten kleine Kugeln formen, flachdrücken und als Mini-Kekse backen.
Für weitere Anregungen bei Beilagen habe ich schon öfter eine Maissalat-Variante kombiniert — funktioniert gut für Buffets.
Kreative Varianten
- Schoko-Dip: Rand oder Hälfte der Plätzchen in geschmolzene Zartbitter- oder Vollmilchschokolade tauchen.
- Gewürz-Edition: 1–2 TL Zimt oder Lebkuchengewürz zum Mehl geben — passend für Herbst/Weihnachten.
- Gefüllte Plätzchen: Mit Himbeer- oder Aprikosenmarmelade zusammenkleben.
- Nussig: 100–150 g gemahlene Nüsse (Mandeln, Haselnüsse) für mehr Aroma verwenden.
- Vegane Option: Butter durch pflanzliche Margarine ersetzen und einen Vanilleextrakt statt Vanillezucker verwenden — das Ergebnis kann etwas weicher sein. Für Inspiration zu Beilagen findest du auch eine weitere Maissalat-Idee.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Plätzchen ergibt die Menge?
Je nach Größe und Dicke etwa 80–150 Plätzchen. Große Ausstecher verringern die Stückzahl, kleine Formen erhöhen sie.Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja — der Teig lässt sich 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Ausrollen kurz auftauen lassen.Kann man Zucker ersetzen?
Teilweisen Ersatz (z. B. 25–30 %) durch Honig oder Sirup ist möglich, das ändert jedoch die Textur und Bräunung. Für komplett zuckerfreie Varianten sind alternative Rezepte besser geeignet.Wie vermeide ich, dass Plätzchen zu dunkel werden?
Backe auf mittlerer Schiene, kontrolliere die Bleche frühzeitig und verwende helles Backpapier. Manche Öfen haben heiße Stellen — tausche die Bleche in der Mitte der Backzeit.Sind diese Kekse für Kinder geeignet?
Ja, sie sind mild und leicht zu dekorieren. Achte bei Allergien (z. B. Nüsse) auf Zutaten und Dekoration.
Conclusion
Wenn du eine bewährte, flexible Basis für viele Plätzchenideen suchst, ist dieser bunte Plätzchenteller genau das Richtige: simpel, ergiebig und gut vorzubereiten. Für eine klassische Anleitung und Varianten findest du die Originalzusammenstellung auf bunter Plätzchenteller bei Sallys Blog, und für weihnachtliche Präsentationsideen lohnt sich ein Blick auf die Hintergrundtexte zu Bunter Teller – A Colourful Plate at Christmas. Viel Spaß beim Backen und Dekorieren!

Bunter Plätzchenteller
Zutaten
Teigzutaten
- 1 kg Mehl (Allzweckmehl)
- 500 g Butter, weich (nicht flüssig) Soll weich sein, aber nicht geschmolzen.
- 4 Päckchen Vanillezucker
- 400 g Zucker Für weniger süße Kekse reduziere auf 300–350 g.
Anleitungen
Vorbereitung
- Heize den Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vor und lege Backbleche mit Backpapier aus.
- Schlage die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig — etwa 3–5 Minuten mit dem Mixer, bis die Masse hell und luftig ist.
- Rühre das Mehl nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung. Zuerst mit einem Löffel, dann kurz mit den Knethaken, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
Backen
- Teile den Teig in Portionen, rolle jede Portion auf leicht bemehlter Fläche aus (ca. 3–5 mm) oder forme Rollen und schneide Scheiben. Du kannst auch direkt ausstechen.
- Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech.
- Backe die Plätzchen 10–12 Minuten, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind. Kontrolliere ab Minute 8.
- Nimm die Plätzchen heraus und lasse sie 2–3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann zum vollständigen Abkühlen auf ein Gitter legen.





