Bunter Plätzchenteller

Bunter Plätzchenteller mit verschiedenen leckeren Keksen illustriert.

Bunter Plätzchenteller

Ich habe das erste Mal versucht, diese Plätzchen für Gäste zu backen und zwei Blechladungen verbrannt — wahrheitsmoment. Trotzdem: dieses Rezept ist genau das, wenn du schnell viele, formstabile Plätzchen brauchst, die sich gut dekorieren lassen. Perfekt für Last‑Minute‑Backen und fürs gemeinsame Verzieren mit Kindern.

Warum dieses Rezept funktioniert

  • Stabilität: Mit 1 kg Mehl und viel Butter halten die Plätzchen ihre Form beim Ausstechen.
  • Schnelligkeit: Keine Kühlzeit für den Teig — ein Traum, wenn’s schnell gehen muss.
  • Preis/Ertrag: Große Menge, wenig Aufwand. Ideal für große Runden oder zum Verschenken.

Technik‑Tipp, kurz und wichtig: Beim Cremigschlagen von Butter und Zucker entsteht eine Emulsion und kleine Luftbläschen. Das gibt leichte, aber feste Plätzchen, die beim Backen nicht zu sehr zerlaufen und ihre Form behalten.

Die Walkthrough — ich steh‘ neben dir in der Küche

  • Heize den Ofen auf 180°C vor. (Ja, wirklich vorheizen.)
  • Nimm eine große Schüssel. Schlage die weiche Butter und den Zucker cremig. Es soll luftig aussehen, nicht flüssig.
  • Gib den Vanillezucker und das Mehl nach und nach hinzu und vermische alles, bis ein glatter Teig entsteht. Keine Panik, wenn er zuerst krümelig wirkt. Einfach weiterkneten.
  • Teile den Teig in Portionen. Roll sie aus oder presse sie flach und steche Formen aus. Ich mache gern verschiedene Größen — charmant unperfekt.
  • Leg die Plätzchen aufs Backblech. Backe sie 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nicht zu lange lassen, sonst werden sie trocken.
  • Lass sie abkühlen, dann dekorieren oder servieren.

Bunter Plätzchenteller

Troubleshooting & Secrets — wo ich früher Mist gebaut hab

  • Fehler, den ich oft gemacht habe: Teig zu stark kneten — bringt Zähigkeit. Also: eher kurz und sanft verarbeiten.
  • Zweites Problem: zu lange backen. Ich hab’ sie zweimal verbrannt, weil ich mit dem Telefon abgelenkt war. Stell einen Timer. Wirklich.
  • Substitutionen: Gesalzene Butter geht, aber reduziere sonst das Salz bei anderen Zutaten. Vanillezucker kann durch 2 TL Vanilleextrakt ersetzt werden, wenn du echten Vanillegeschmack willst.
  • Willst du farbige Plätzchen? Farbpaste funktioniert besser als flüssige Lebensmittelfarbe — weniger Teigveränderung.

Lust auf Variationen

  • Für Mürbeteig‑Optik: Teig nach dem Formen kurz kühlen, dann backen.
  • Für knusprigere Ränder: ein Eiweiß leicht verquirlen und die Ränder damit bestreichen.

Aufbewahrung & Reste

  • Frisch sind sie am besten 2–3 Tage in einer luftdichten Dose. Danach werden sie weich oder beginnen Feuchtigkeit zu ziehen — Realität.
  • Du kannst den ungebackenen Teig gut einfrieren. Fertige Plätzchen lassen sich auch einfrieren und vor dem Servieren 10 Minuten bei 150°C aufwärmen.
  • Zum Verschenken: stapeln mit Pergamentpapier dazwischen, sieht charmant aus.

Kleiner Motivationsschub: Es muss nicht perfekt sein. Ich bin oft faul beim Dekorieren, und gerade das macht die Plätzchen irgendwie liebenswert. Kinderhände, ungleichmäßige Zuckerglasur — total okay.

Quick Glance — für die, die gerade backen

  • Zutaten:
    • 1 kg Mehl
    • 500 g Butter (weich)
    • 4 Päckchen Vanillezucker
    • 400 g Zucker
  • Schritte:
    • Ofen auf 180°C vorheizen.
    • Butter + Zucker cremig schlagen.
    • Vanillezucker + Mehl nach und nach einarbeiten.
    • Teig teilen, ausstechen oder schneiden.
    • Plätzchen 10–12 Min. backen bis sie leicht goldbraun sind.
    • Abkühlen lassen und nach Belieben dekorieren.

Viel Spaß — und wenn was schiefgeht, sag mir’s. Fehler sind kostenlos.

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