Amerikaner

Mein Kindheitsliebling: Amerikaner backen wie damals
Kennst du das Rezept, das dich sofort zurück in deine Kindheit beamt? Für mich sind es ganz klar Amerikaner. Ich erinnere mich, wie ich als Kind in der Bäckerei vor der riesigen Auslage stand – mein Blick immer auf die fluffigen, runden Amerikaner gerichtet, leicht goldbraun gebacken, manchmal liebevoll mit Zuckerguss bestrichen, manchmal einfach nur mit einer zarten Schicht Puderzucker bestäubt. Ein Happen, und schon war der Tag gerettet! Bis heute sind Amerikaner mein Geheimtipp, wenn es um einen unkomplizierten, herrlich weichen und richtig leckeren Kuchenklassiker geht.
Warum du diese Amerikaner lieben wirst
Es gibt so viele gute Gründe, warum du direkt in den Ofen springen solltest (naja – zumindest zum Backblech). Hier sind meine liebsten:
- Sie sind blitzschnell fertig: Ehrlich, mit diesem Amerikaner Rezept hast du in weniger als 30 Minuten frisch gebackenes Gebäck auf dem Tisch.
- Super einfach! Die Zutaten hast du bestimmt schon zu Hause, und der Teig gelingt echt immer (versprochen!).
- Kindheitsklassiker: Amerikaner versprühen Nostalgie und zaubern einfach jedem ein Lächeln ins Gesicht (ich spreche aus Erfahrung).
- Überraschend vielseitig: Ob mit Puderzucker, Zuckerguss oder kunterbunter Deko – diese kleinen Kuchen sind der perfekte Anlass, kreativ zu werden.
Zutaten für die perfekten Amerikaner
Für circa 12 Amerikaner brauchst du:
- 250g Mehl: Ich nehme Weizenmehl Type 405, absoluter Klassiker für einen fluffigen Teig.
- 150g Zucker: Kristallzucker gibt den typischen, leichten Biss.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Lässt das ganze Haus nach Kindheit duften!
- 1 Päckchen Backpulver: So werden sie schön luftig (ich siebe es gern zusammen mit dem Mehl).
- 1 Prise Salz: Betont die Süße und sorgt für das gewisse Etwas.
- 2 Eier: Am besten Zimmertemperatur – so lässt sich alles besser vermengen.
- 125ml Milch: Für die extra Saftigkeit, gern auch Hafer- oder Mandelmilch, wenn du magst.
- 100g Butter (geschmolzen): Gibt dem Teig die herrliche, buttrige Note. Ich lasse sie etwas abkühlen, bevor sie in den Teig kommt.
- Puderzucker zum Dekorieren: Ein Muss! Oder du entscheidest dich für Zuckerguss (super für Kindergeburtstage).
Schritt-für-Schritt: So gelingen dir die allerbesten Amerikaner
- Vorheizen: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze stellen. (Ganz ehrlich: Ohne vorheizen braucht’s einfach länger und die Amerikaner werden nicht so gleichmäßig goldbraun.)
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz in einer großen Rührschüssel vermengen.
- Feuchte Zutaten zugeben: Eier, Milch und die abgekühlte, geschmolzene Butter dazugeben. Jetzt alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Keine Panik, wenn’s etwas zäh wirkt – das macht die Amerikaner so schön soft!
- Teig auf’s Blech: Mit zwei Löffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die typische Amerikaner-Form ergibt sich wie von selbst beim Backen.
- Ab in den Ofen: Für ca. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldgelb sind. Sie dürfen in der Mitte ruhig noch ganz weich aussehen – das gibt später die perfekte Konsistenz.
- Abkühlen lassen: Amerikaner solltest du vor dem Dekorieren vollständig abkühlen lassen, sonst schmilzt dir der Puderzucker im Nu davon.
- Dekorieren: Jetzt kommt der beste Part! Bestäube die Amerikaner dick mit Puderzucker oder mische einen schnellen Zuckerguss an.
Meine persönlichen Tipps für perfekte Amerikaner
Nach etlichen Blechen habe ich ein paar Tricks auf Lager, die jedes Amerikaner Rezept auf das nächste Level heben:
- Nicht zu heiß backen: Die Ränder werden sonst zu dunkel, während die Mitte noch zu weich ist (Ober-/Unterhitze hält die Temperatur schön gleichmäßig).
- Backpapier doppelt legen: So bekommen die Amerikaner keinen zu dunklen Boden.
- Variation für Veganer: Tausche Butter gegen vegane Margarine und Milch gegen Pflanzenmilch – klappt wunderbar!
- Kreative Deko: Kinder lieben Schoko- oder Zitronenguss. Ich misch gern mal bunte Streusel oder gehackte Nüsse drüber.
Amerikaner Rezept: Coole Varianten und Zutaten-Alternativen
Du willst das klassische Amerikaner Rezept abwandeln? Kein Problem – hier sind meine Favorites:
- Schoko-Amerikaner: Rühre 2 EL Backkakao unter den Teig und dekoriere nach dem Backen mit geschmolzener Kuvertüre.
- Glutenfrei? Wechsle zu glutenfreiem Mehl, hier ist eventuell ein Schuss mehr Milch nötig.
- Mit Zitronenguss: Einfach etwas Zitronensaft unter den Puderzucker rühren – herrlich frisch!
- Smartes Upgrade: Eine handvoll Schokodrops oder Rosinen im Teig sorgen für die besondere Überraschung.
So servierst und lagerst du Amerikaner am besten
Amerikaner genieße ich am liebsten frisch – lauwarm mit einer dicken Schicht Puderzucker (manche mögen’s amerikanischer mit doppelseitigem Zuckerguss). Falls du aber noch ein paar übrig hast:
- Bewahre sie in einer luftdichten Dose auf – so bleiben sie 2-3 Tage wunderbar weich.
- Kurz vor dem Servieren nochmal mit etwas Puderzucker “auffrischen”.
- Zum Einfrieren eignen sie sich (ohne Deko) auch super – einfach langsam auftauen lassen.
Häufige Fragen rund ums Amerikaner Rezept – hier gibt’s die Antworten
Frage 1: Was ist das Geheimnis für saftig-weiche Amerikaner?
Antwort: Wirklich wichtig ist, die Amerikaner nicht zu lange zu backen. Nimm sie raus, wenn die Ränder goldgelb sind, sie dürfen innen leicht “speckig” aussehen – das gibt diesen soften Biss!
Frage 2: Kann ich Amerikaner einfrieren?
Antwort: Absolut, lass sie vor dem Einfrieren komplett abkühlen und friere sie ohne Deko (Puderzucker oder Guss kommt erst nach dem Auftauen) ein.
Frage 3: Welche Deko passt besonders gut?
Antwort: Da kannst du kreativ werden: klassisch mit Puderzucker, Zuckerguss oder gesplittet – eine Seite Schoko, eine Zitrone. Bunte Streusel sind der Hit für Kinder!
Frage 4: Kann ich das Rezept auch laktosefrei machen?
Antwort: Klar! Einfach laktosefreie Milch und Margarine verwenden – der Geschmack bleibt genial.
Dass Amerikaner backen nicht nur herrlich duftet, sondern auch schöne Erinnerungen weckt, macht dieses Rezept für mich zum liebsten Kuchenklassiker. Probier es aus, sei kreativ – und erzähl mir gern, wie sie dir gelungen sind! Viel Spaß beim Backen und Genießen deiner selbstgemachten Amerikaner.





