Schwäbisches Roastbeef mit Zwiebeln

Einleitung: Mein schwäbisches Roastbeef und eine Küche voller Erinnerungen
Ich erinnere mich noch genau an den Duft aus Opas Küche an einem regnerischen Sonntagnachmittag — Butter, goldene Zwiebeln und das leise Knistern eines angebratenen Roastbeefs. Dieses schwäbische Roastbeef hat für mich immer Heimatgeschmack bedeutet: bodenständig, einfach zuzubereiten und doch so tröstlich. Wenn du also nach einem Rezept suchst, das Geschmack, Wärme und ein bisschen Tradition verbindet, dann bist du hier richtig.
Warum du dieses schwäbische Roastbeef lieben wirst
- Es ist unkompliziert: wenige Zutaten, große Wirkung — perfekt für den Alltag oder ein gemütliches Sonntagsessen.
- Der Kontrast aus zarter Fleischkruste und süßlich-karamellisierten Zwiebeln ist einfach unwiderstehlich.
- Es lässt sich wunderbar vorbereiten: ein bisschen Braten, dann ziehen lassen — fast so, als würde die Küche die Arbeit für dich übernehmen.
- Passt zu vielen Beilagen (Kartoffelpüree, Spätzle oder ein einfacher Salat) und bleibt auch als Restgericht großartig.
Zutaten, die du für das schwäbische Roastbeef brauchst
- 2 Pfund Roastbeef (ca. 900 g) — ein gut marmoriertes Stück wählt man am besten; das gibt Geschmack und Saftigkeit.
- 3 Zwiebeln, in Scheiben — rote oder gelbe Zwiebeln funktionieren; für süßere Noten langsam karamellisieren.
- 2 Esslöffel Butter — für das Anbraten und die Zwiebelbasis (alternativ ein bisschen Öl plus Butter für höheren Rauchpunkt).
- 2 Tassen Rinderbrühe — ideal ist eine kräftige Rinderbrühe oder selbst gemachte Fond (mehr Geschmack).
- Salz und Pfeffer — frisch gemahlen ist immer besser; sparsam salzen, nach dem Ruhen eventuell noch nachwürzen.
(Tipp: Wenn du möchtest, kannst du die Rinderbrühe mit einem Schuss Rotwein oder einem Lorbeerblatt aromatisieren — das passt besonders gut zu den Zwiebeln.)
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt das perfekte schwäbische Roastbeef
- Vorbereitung: Das Roastbeef gut mit Salz und Pfeffer einreiben. Raumtemperatur für etwa 30 Minuten erreichen lassen, damit es gleichmäßiger gar wird.
- Anbraten: Eine schwere Pfanne (Gusseisen, wenn möglich) richtig heiß werden lassen. 1 EL Butter hinzufügen und das Fleisch rundum kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste bildet (das gibt Aroma).
- Zwiebeln karamellisieren: Die Zwiebeln in Scheiben schneiden. In einer anderen Pfanne 1 EL Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, Zwiebeln hinzugeben und langsam goldbraun karamellisieren lassen (Geduld — das zahlt sich aus).
- Ablöschen: Die Rinderbrühe zu den Zwiebeln geben, kurz aufkochen lassen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Die Zwiebel-Brühe-Mischung in die Pfanne zum Roastbeef geben oder das Fleisch in die Zwiebelpfanne legen.
- Ziehen lassen: Hitze reduzieren und das Roastbeef bei niedriger Temperatur weiterziehen lassen, bis das Fleisch leicht rosa bleibt (medium-rare schmeckt oft am besten). Das kann je nach Dicke 10–20 Minuten dauern.
- Ruhen lassen: Das Fleisch vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, bevor du es anschneidest — so bleibt es saftig.
- Servieren: In dünnen Scheiben gegen die Faser aufschneiden und mit den karamellisierten Zwiebeln und etwas Bratensaft servieren. Dazu passt Kartoffelpüree wunderbar.
(Kochtechnik-Hinweis: Beim Anbraten ruhig Hitze und Rauch in Kauf nehmen — das ist der Geschmacksträger. Anschließend die Hitze reduzieren, damit das Fleisch zart bleibt.)
Meine Geheimtipps für schwäbisches Roastbeef (H3)
- Temperatur messen: Wenn du ein Fleischthermometer hast, ziele auf etwa 55–58 °C für medium-rare.
- Geduld bei den Zwiebeln: Karamellisierung braucht Zeit, aber sie ist das Herzstück des Geschmacks (Zwiebeln langsam braten, nicht hetzen).
- Bratensatz nutzen: Beim Ablöschen mit Rinderbrühe den Bratensatz mit einem Holzlöffel vom Pfannenboden lösen — das ist flüssiges Aroma.
- Ruhen lassen: Unbedingt ruhen — ich wiederhole es, weil es so wichtig ist. Saftige Scheiben kommen nur nach Ruhezeit.
Kreative Variationen und Ersatzoptionen
- Vegetarische Note: Ersetze Roastbeef durch gegrillte Auberginen oder Portobello-Pilze und nutze die karamellisierten Zwiebeln als würzige Sauce.
- Würziger Akzent: Ein Schuss Balsamico oder Senf in der Brühe bringt Tiefe ins Roastbeef mit Zwiebeln.
- Leichte Variante: Statt Butter etwas Olivenöl verwenden und die Zwiebeln mit einer Prise Zucker schneller karamellisieren.
- Saisonale Beilage: Im Herbst passen gebratene Pilze, im Frühling frische grüne Bohnen dazu.
Wie du das schwäbische Roastbeef servierst und aufbewahrst
- Servieridee: Dünn geschnitten auf Kartoffelpüree, mit Petersilie bestreut, und einem großzügigen Löffel Zwiebel-Bratensauce. (Spätzle sind auch eine tolle schwäbische Begleitung.)
- Reste aufbewahren: In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2–3 Tage haltbar. Die Sauce separat aufbewahren erhöht die Haltbarkeit.
- Aufwärmen: Sanft in der Pfanne mit etwas Brühe oder im Ofen bei niedriger Temperatur erwärmen, damit das Fleisch nicht trocken wird. Kalte Scheiben sind auch herrlich für Sandwiches.
FAQs: Deine Fragen zum schwäbischen Roastbeef beantwortet
- Wie lange muss das Roastbeef insgesamt garen?
- Das variiert nach Dicke; nach dem scharfen Anbraten reichen 10–20 Minuten bei niedriger Hitze, um medium-rare zu erreichen. Ein Thermometer hilft.
- Kann ich das Fleisch im Ofen fertig garen?
- Ja — nach dem Anbraten kannst du es bei 120–140 °C im Ofen fertig garen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.
- Muss ich Rinderbrühe verwenden?
- Rinderbrühe gibt die beste Tiefe, aber Gemüsebrühe oder ein Schuss Rotwein sind gute Alternativen.
- Wie vermeide ich trockenes Roastbeef?
- Nicht zu lange bei hoher Hitze garen, Fleisch vor dem Anbraten Raumtemperatur geben und nach dem Garen ruhen lassen.
- Kann ich das Rezept für eine größere Runde skalieren?
- Ja — einfach Menge von Fleisch, Zwiebeln und Brühe proportional erhöhen. Achte nur auf ausreichend große Pfannen oder nutze eine Bratform.
Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir denselben warmen Sonntagsmoment wie mir. Wenn du magst, erzähl mir gern, wie du dein schwäbisches Roastbeef servierst — mit Spätzle, Kartoffelpüree oder vielleicht auf einem rustikalen Brot? Ich freue mich auf deine Variationen.
Schwäbisches Roastbeef
Zutaten
Hauptzutaten
- 900 g 2 Pfund Roastbeef Gut marmoriertes Stück wählen für Geschmack und Saftigkeit.
- 3 pieces Zwiebeln, in Scheiben Rote oder gelbe Zwiebeln, langsam karamellisieren für süßliche Noten.
- 2 EL Butter Für das Anbraten und die Zwiebelbasis (alternativ Öl plus Butter).
- 2 Tassen Rinderbrühe Kräftige Brühe oder selbst gemachter Fond ideal.
- Salz und Pfeffer Frisch gemahlen für besseren Geschmack.
Anleitungen
Vorbereitung
- Das Roastbeef gut mit Salz und Pfeffer einreiben. Raumtemperatur für etwa 30 Minuten erreichen lassen.
Anbraten
- Eine schwere Pfanne (Gusseisen, wenn möglich) richtig heiß werden lassen. 1 EL Butter hinzufügen und das Fleisch rundum kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste bildet.
Zwiebeln karamellisieren
- Die Zwiebeln in Scheiben schneiden. In einer anderen Pfanne 1 EL Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, Zwiebeln hinzugeben und langsam goldbraun karamellisieren lassen.
Ablöschen
- Die Rinderbrühe zu den Zwiebeln geben, kurz aufkochen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Diese Mischung in die Pfanne zum Roastbeef geben oder das Fleisch in die Zwiebelpfanne legen.
Ziehen lassen
- Hitze reduzieren und das Roastbeef bei niedriger Temperatur weiterziehen lassen, bis das Fleisch leicht rosa bleibt (10–20 Minuten).
Ruhen lassen
- Das Fleisch vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, bevor es aufgeschnitten wird.
Servieren
- In dünnen Scheiben gegen die Faser aufschneiden und mit den karamellisierten Zwiebeln und Bratensaft servieren. Kartoffelpüree passt hervorragend dazu.





