Sauerbraten

Einführung: Mein Sonntagsduft — Sauerbraten, der Erinnerungen weckt
Sauerbraten war immer das Gericht, das meine Küche an Sonntagen in eine kleine Zeitmaschine verwandelte. Sobald der Topf auf dem Herd stand und der Duft von Rotwein, Essig und geschmortem Rind durch die Wohnung zog, wusste ich: Heute wird langsam gegessen, viel gelacht und mit Klößen getunkt. Sauerbraten habe ich zum ersten Mal bei meiner Oma gelernt — ihre Marinade stand zwei Tage im Kühlschrank und machte aus einem einfachen Rinderbraten etwas, das man in Ruhe feiern muss.
Warum du diesen Sauerbraten lieben wirst
- Weil die Kombination aus Rotwein und Essig dem Rinderbraten Tiefe und eine angenehme Säure verleiht, die unglaublich wohltuend ist.
- Weil Schmoren Zeit braucht, aber genau dadurch jede Faser zart wird — ein Gericht, das sich für Gesellschaft und gute Gespräche eignet.
- Weil die Kartoffelklöße die perfekte, weiche Begleitung sind (sie saugen die Sauce so herrlich auf).
- Weil du etwas Traditionelles, Wärmendes und dennoch raffiniert Einfaches auf den Teller bringst.
Zutaten, die du für den Sauerbraten brauchst
- 1 kg Rinderbraten (idealerweise aus der Oberschale oder Schulter) — ein Rinderbraten mit etwas Fett ist saftiger.
- 2 Zwiebeln — grob halbiert; karamellisieren später leicht und geben Süße.
- 2 Karotten — in grobe Stücke; für Süße und Körper in der Sauce.
- 2 Selleriestangen — geben Frische und Aroma.
- 1 Lauch — nur der weiße und hellgrüne Teil, grob geschnitten.
- 200 ml Rotwein — ein trockener Rotwein reicht; er muss nicht teuer sein.
- 100 ml Rotweinessig — wichtig für die typische Säure des Sauerbratens.
- 2 Lorbeerblätter — Klassiker in der Marinade.
- 1 TL Pfefferkörner — leicht zerdrückt für mehr Aroma.
- 500 ml Rinderbrühe — alternativ Gemüsebrühe, wenn du es leichter magst.
- Salz und Pfeffer nach Geschmack.
- Kartoffeln für Klöße — mehlig kochende Kartoffeln sind ideal.
- (semantische Stichworte: Marinade, Schmoren, Rinderbrühe, Rotwein, Kartoffelklöße)
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Den perfekten Sauerbraten zubereiten
- Marinieren
- Den Rinderbraten in einen großen Behälter legen. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch grob hacken und dazugeben.
- Rotwein, Essig, Lorbeerblätter und Pfefferkörner über das Fleisch gießen, so dass es komplett bedeckt ist.
- Abgedeckt mindestens 2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen (je länger, desto intensiver die Aromen).
- Anbraten
- Braten aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und in einem großen Topf von allen Seiten kräftig anbraten, bis sich eine schöne Bräunung gebildet hat. Das gibt Geschmack in die Sauce.
- Gemüse sieben
- Die Marinade durch ein Sieb gießen, das Gemüse zurückhalten (das kommt später noch dazu). Den Sud auffangen — er ist voller Geschmack.
- Schmoren
- Den aufgefangenen Sud zusammen mit Rotwein, Essig (falls noch Aroma fehlt) und der Rinderbrühe zum Braten geben. Das zuvor gesiebte Gemüse ebenfalls dazu tun.
- Deckel drauf und bei niedriger Hitze 2–3 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. (Tipp: eher langsam und niedrig als heiß und kurz.)
- Klöße machen
- Kartoffeln schälen, kochen und noch heiß durch eine Presse drücken. Mit einem Ei und etwas Mehl verkneten, Klöße formen.
- Klöße im siedenden Wasser gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
- Servieren
- Den Sauerbraten in Scheiben schneiden, mit der Sauce überziehen und zusammen mit den Kartoffelklößen servieren. Guten Appetit!
Meine Geheimtipps und Tricks für Sauerbraten-Erfolg
Sauerbraten: Kleine Kniffe mit großer Wirkung
- Nach dem Anbraten das Fett etwas abschöpfen — die Sauce bleibt klarer und die Aromen konzentrierter.
- Die Marinade nicht weggießen! Durchsieben und den Sud zum Schmoren verwenden — da liegt der ganze Geschmack.
- Wenn die Sauce zu dünn ist, kannst du sie am Ende etwas einkochen oder mit einer Mehl-Butter-Mischung (Butter + Mehl in gleicher Menge kurz anschwitzen) andicken.
- Würze erst am Ende mit Salz, denn die Brühe und der Sud können schon salzig sein.
Weitere praktische Hinweise:
- Rotwein: Nimm einen guten, aber bezahlbaren trockenen Wein. Er muss nicht großartig sein, aber Qualität schmeckt.
- Essig: Rotweinessig ist klassisch; ein Spritzer Balsamico kann am Ende Tiefe geben, wenn du magst.
Kreative Variationen und Austauschmöglichkeiten
- Vegetarische Idee: Die Marinade als Basis für geschmorte Pilze oder Seitan verwenden (für eine vegane Variante die Rinderbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen).
- Fruchtiger Touch: Ein paar getrocknete Pflaumen in die Sauce geben — sehr traditionell und wunderbar aromatisch.
- Weniger Säure: Reduziere den Essig auf 50 ml und setze stattdessen mehr Rotwein ein, wenn du eine mildere Säure bevorzugst.
- Kräuter: Einige Wacholderbeeren oder ein Zweig Rosmarin passen gut zur Marinade (Wacholder bringt eine schöne Tiefe).
- (Semantische Begriffe: Marinade-Varianten, vegetarische Alternative, geschmorte Pilze)
Wie du Sauerbraten servierst und richtig lagerst
- Serviervorschläge: Mit Kartoffelklößen (Kartoffelklöße), Rotkohl oder gedünstetem Wirsing. Ein kleines Glas des gleichen Rotweins dazu rundet das Essen ab.
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Sauerbraten mit Sauce 2–3 Tage. Die Aromen ziehen sogar weiter ein, oft wird er am zweiten Tag noch besser.
- Einfrieren: Gut geeignet — in Portionen einfrieren (bis zu 3 Monate). Langsam im Kühlschrank auftauen und schonend erwärmen.
- Reste verwerten: Kalten Sauerbraten dünn aufschneiden und in einer Pfanne mit etwas Brühe erwärmen, dazu Senf und Zwiebeln für ein schnelles Sandwich.
FAQs: Deine wichtigsten Fragen zum Sauerbraten beantwortet
Q: Wie lange muss der Sauerbraten mindestens marinieren?
A: Mindestens 48 Stunden im Kühlschrank — das ist wichtig, damit die Säure in den Rotweinessig eindringt und das Fleisch Geschmack annimmt.
Q: Kann ich andere Fleischstücke als Rinderbraten nehmen?
A: Ja, Rinderschulter oder -nacken funktionieren auch gut. Achte auf etwas Fettanteil für mehr Saftigkeit.
Q: Muss ich den Rotwein trinken, den ich zum Kochen verwende?
A: Nicht unbedingt, aber ein sehr schlechter Wein kann den Geschmack beeinträchtigen. Nimm einen trockenen Rotwein, den du auch selbst trinkbar findest.
Q: Wie verhindere ich, dass die Klöße zerfallen?
A: Kartoffeln gleich nach dem Kochen durch die Presse drücken und etwas Mehl sowie ein Ei unterkneten. Nicht zu viel Mehl — sonst werden sie zäh.
Q: Kann ich das Gericht im Schnellkochtopf machen?
A: Ja, das geht und spart Zeit. Achte auf die empfohlenen Garzeiten für Rindfleisch im Schnellkochtopf (in der Regel deutlich kürzer); das Ergebnis ist oft genauso zart.
Ich hoffe, diese Version vom klassischen Sauerbraten bringt ein Stück Gemütlichkeit in deine Küche. Wenn du willst, schicke ich dir eine Einkaufsliste zum Ausdrucken oder eine Schritt-für-Schritt-Zeitplanung für einen stressfreien Sonntagsbraten. Viel Freude beim Schlemmen — und berichtest du mir, wie er geworden ist?
Sauerbraten
Zutaten
Für die Marinade
- 1000 g Rinderbraten, idealerweise aus der Oberschale oder Schulter Ein Rinderbraten mit etwas Fett ist saftiger.
- 2 Stück Zwiebeln, grob halbiert Geben Süße durch Karamellisieren.
- 2 Stück Karotten, in grobe Stücke Für Süße und Körper in der Sauce.
- 2 Stück Selleriestangen Geben Frische und Aroma.
- 1 Stück Lauch, nur der weiße und hellgrüne Teil, grob geschnitten
- 200 ml Rotwein, ein trockener Rotwein Er muss nicht teuer sein.
- 100 ml Rotweinessig Wichtig für die typische Säure.
- 2 Blätter Lorbeerblätter
- 1 TL Pfefferkörner, leicht zerdrückt
- 500 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe Gemüsebrühe macht das Gericht leichter.
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
Für die Klöße
- Kartoffeln mehlig kochende Kartoffeln Ideal für Klöße.
Anleitungen
Marinieren
- Den Rinderbraten in einen großen Behälter legen. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch grob hacken und dazugeben.
- Rotwein, Essig, Lorbeerblätter und Pfefferkörner über das Fleisch gießen, so dass es komplett bedeckt ist.
- Abgedeckt mindestens 2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen (je länger, desto intensiver die Aromen).
Anbraten
- Braten aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und in einem großen Topf von allen Seiten kräftig anbraten.
Gemüse sieben
- Die Marinade durch ein Sieb gießen, das Gemüse zurückhalten. Den Sud auffangen.
Schmoren
- Den aufgefangenen Sud zusammen mit Rotwein, Essig (falls noch Aroma fehlt) und der Rinderbrühe zum Braten geben und das zuvor gesiebte Gemüse ebenfalls dazu tun.
- Deckel drauf und bei niedriger Hitze 2–3 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist.
Klöße machen
- Kartoffeln schälen, kochen und noch heiß durch eine Presse drücken. Mit einem Ei und etwas Mehl verkneten, Klöße formen.
- Klöße im siedenden Wasser gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
Servieren
- Den Sauerbraten in Scheiben schneiden, mit der Sauce überziehen und zusammen mit den Kartoffelklößen servieren.





