Quarkbällchen

Köstliche, goldbraune Quarkbällchen auf einem Teller serviert.

Quarkbällchen — mein schneller Lieblingssnack

Ich hab das erste Mal versucht, Quarkbällchen zu machen und hab sie zweimal verbrannt. Kein Drama, nur chaotisch und ein bisschen Rauch. Trotzdem: diese kleinen Dinger sind so schnell fertig und trösten sofort — perfekt, wenn du etwas Süßes brauchst, aber keine Lust auf großen Aufwand hast.

Kurz zum Punkt: schnell, günstig und ultrasaftig. Wenn du in 20 Minuten warme Süßigkeit willst, sind diese Bällchen die Lösung. Vertrau mir — perfekt für spontanen Besuch oder einen faulen Sonntagnachmittag.

Warum dieses Rezept funktioniert

  • Zartes Innenleben: Der Quark (40%) macht den Teig unglaublich saftig, nicht trocken.
  • Schnell und simpel: Kein Ruhen, kein Ausrollen — alles in einer Schüssel.
  • Preiswert: Wenige Zutaten, oft schon daheim.

Technik-Kurz: Das Backpulver setzt beim Frittieren schnelle Gase frei, die kleine Lufttaschen bilden; zusammen mit der Feuchtigkeit des Quarks entsteht ein zarter, leicht luftiger Kern. Deshalb werden sie innen weich und außen trotzdem knusprig.

Walkthrough — so stehen wir zusammen in der Küche

  1. Schüssel bereitstellen. Mehl, Quark, Zucker, weiche Margarine, Ei, Backpulver und eine Prise Salz zusammengeben.
  2. Mit einem Löffel oder Handmixer verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten. Der Teig darf ruhig etwas klebrig wirken. Keine Panik, wenn er etwas bröselig aussieht — wird zusammenhalten, versprochen.
  3. Einen Topf mit genügend Öl erhitzen. Test: ein Tropfen Teig sollte sofort sacken und dann langsam hochkommen. Ziel: mittlere Hitze. Zu heiß = außen zu dunkel, innen roh.
  4. Mit einem Teelöffel kleine Portionen Teig ins heiße Öl geben. Nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur.
  5. Frittieren, bis sie goldbraun sind, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Kurz lauwarm servieren.

Kleiner Tipp: Ein Esslöffel kann für größere Bällchen genutzt werden. Lieber kleine, damit sie innen durch sind.

Quarkbällchen

Troubleshooting & Secrets

Wo ich vorher Mist gebaut hab: zu heißes Öl — die Außenseite war dunkel, das Innere noch roh. Also: lieber mittlere Hitze und Geduld.
Manchmal war mein Teig zu feucht, weil der Quark zu nass war. Kurz ausdrücken hilft. Oder ein Esslöffel Mehl mehr.

Substitutionen? Ja:

  • Salted butter statt Margarine geht, aber dann weniger oder kein extra Salz hinzufügen.
  • Statt Margarine kannst du weiche Butter nehmen; Ergebnis etwas aromatischer.
  • Vegane Alternative: pflanzlicher Quark-Ersatz + vegane Margarine, funktioniert, aber etwas anders in Textur.

Ölwahl: neutral schmeckendes Öl (Raps, Sonnenblume). Kein Olivenöl, bitte.

Aufbewahrung & Reste

Beste frisch aus der Pfanne. Gut für etwa 1–2 Tage in einer Box, aber werden schnell weicher.
Aufwärmen im Ofen (150 °C, 5–8 Min.) macht sie wieder etwas knusprig. Nicht in der Mikrowelle — wird labbrig.

Realistisch: Genieß sie am ersten Tag, am zweiten noch okay, danach verlieren sie viel von ihrem Charme.

Quick Glance — für die, die jetzt kochen

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 250 g Quark 40%
  • 50 g weiche Margarine
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz
  • Öl zum Frittieren

Schritte:

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu glattem Teig verrühren.
  • Öl im Topf erhitzen (mittlere Hitze).
  • Mit Teelöffel kleine Portionen ins heiße Öl geben.
  • Frittieren, bis sie goldbraun sind.
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm servieren.

Kurz, ehrlich, funktioniert. Versuch’s — und wenn du sie verbrennst, kein Stress. Ich auch.

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