Hausgemachtes Brot

Hausgemachtes Brot
Ich hab dieses Rezept angefangen, nachdem ich das Brot im Ofen zweimal verbrannt habe. Riecht trotzdem sofort nach Zuhause — knusprige Kruste, leicht malziges Roggenaroma. Wenn du schnell ein herzhaftes Brot für Abendessen oder Suppen brauchst, das hier geht fix und ist zuverlässig.
Warum das Rezept dein Problem löst? Es ist schnell, günstig und echt lecker. Kein Spezialmehl, keine exotischen Zutaten. Perfekt für spontane Gäste oder faule Abende.
Warum dieses Rezept funktioniert
- Textur: Die Mischung aus 250 g Weizenmehl und 250 g Roggenmehl gibt eine feste, aber nicht klotzige Krume.
- Tempo: Nur ein kurzer Knet- und Gehprozess — du musst nicht den halben Tag warten.
- Kosten: Minimaler Aufwand, maximaler Ertrag. Drei Zutaten, kein teures Zubehör.
Technik, kurz erklärt: Lauwarmes Wasser (400 ml) aktiviert die Enzyme im Roggen, die Stärke in Zucker umwandeln. Diese Zucker helfen der Hefe — auch der wilden in der Küche — beim Aufgehen. Das ist der Grund, warum die Kombination von Weizen und Roggen so gut aufgeht, selbst ohne komplizierte Schritte.
Der Walkthrough — ich steh mit dir in der Küche
- Geben das lauwarme Wasser in eine große Schüssel. Es darf nicht heiß sein; Fingerprobe: angenehm warm.
- Hinzufügen von 250 g Weizenmehl und 250 g Roggenmehl. Vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
- Kneten den Teig etwa 8–10 Minuten, bis er geschmeidig wird. Klebt noch? Kein Drama.
- Gehen lassen an einem warmen Ort, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert. Etwa eine Stunde, je nach Wärme.
- Kneten nochmal kurz durch, formen und in eine Backform legen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 220°C backen für 30–40 Minuten, bis das Brot goldbraun ist.
Keine Panik, wenn es anfangs etwas krümelig aussieht. ("Don’t panic if it looks curds right now.") Das glättet sich beim Kneten. Wenn du mal faul bist: kurzen Schlag in die Küchenmaschine. Schnell, sauber, fertig.
Troubleshooting & Geheimnisse
- Wo ich Mist gebaut habe: Zu heiß gebacken, Kruste verbrannt, innen roh. Merke: Ober-/Unterhitze statt Umluft, und die Temperatur im Ofen prüfen.
- Wenn der Teig nicht aufgeht: Wahrscheinlich zu kaltes Wasser oder zu kurzer Gehzeit. Lauwarm ist Schlüssel.
- Substitutionen: Kann ich nur Weizen nehmen? Ja, aber das Brot wird weniger aromatisch und leichter. Willst du Vollkorn? Nimm 100 g Roggenvollkorn, mehr Wasser dazugeben.
- Kein Salz in der Zutatenliste? Viele machen das bewusst minimalistisch. Magst du es salziger, ein Teelöffel Salz schadet nicht — schmeckt aber anders.
Aufbewahrung & Reste
- Frisch ist es am besten am ersten Tag. Gut für 2–3 Tage, danach wird es zäh oder leicht bröselig.
- Reste aufschneiden und toasten: schmeckt wieder saftig. In Scheiben einfrieren klappt super. Schnell auftauen, kurz toasten — wie neu.
- Keine Lust mehr auf Brot? Altbacken in Würfel schneiden und im Ofen rösten für Croutons. Zero waste.
Quick Glance — Alles auf einen Blick
Zutaten:
- 400 ml lauwarmes Wasser
- 250 g Weizenmehl
- 250 g Roggenmehl
Schritte (Kurz):
- Wasser in Schüssel geben.
- Beide Mehlsorten hinzufügen und vermengen.
- Kneten, bis geschmeidig.
- Gehen lassen an warmem Ort, bis es aufgeht.
- Nochmals kneten, formen, in Backform legen.
- Bei 220°C 30–40 Min. backen, bis goldbraun.
Directions:
- Das lauwarme Wasser in eine Schüssel geben.
- Beide Mehlsorten hinzufügen und gut vermengen.
- Den Teig kneten, bis er geschmeidig ist.
- Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er aufgegangen ist.
- Den Teig erneut durchkneten, formen und in eine Backform geben.
- Im vorgeheizten Ofen bei 220°C etwa 30-40 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.
Viel Erfolg — und wenn du es verbrennst: nochmal. Man lernt. Ich bin auch manchmal zu faul für exakt abwiegen. Funktioniert trotzdem. Trust me.





