Butterplätzchen

Als ich das erste Mal Butterplätzchen nach diesem einfachen Grundrezept gebacken habe, überraschte mich, wie wenig Zutaten nötig sind und wie viel Wohlgeschmack dabei herauskommt. Diese klassischen deutschen Butterplätzchen sind zart, buttrig und perfekt zum Ausstechen — ideal für Adventsgebäck, Kinderbacknachmittage oder wenn man einfach etwas Selbstgebackenes zum Tee möchte.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Rezept ist herrlich unkompliziert: wenige Zutaten, schneller Teig und verlässliche Ergebnisse. Es passt zu vielen Anlässen — von Weihnachtsplätzchen über Kaffeetafel bis zu spontanen Gästeeinladungen. Weitere Vorteile auf einen Blick:
- Sparsam: nur Grundzutaten, die fast jede Küche hat.
- Schnell: Teig in wenigen Minuten zusammen, kurze Backzeit.
- Vielseitig: lässt sich leicht verzieren oder aromatisieren.
- Trinkfest: bleibt saftig, aber schön knusprig am Rand.
„Unkompliziert, buttrig und perfekt zum Ausstechen — mein Lieblingsrezept für Weihnachtskekse.“ — eine ehrliche Bewertung von einem Familienbacknachmittag
Schritt-für-Schritt-Übersicht
Kurzüberblick über den Ablauf, bevor du loslegst: Butter, Vanillezucker und Ei cremig schlagen, Mehl einarbeiten, Teig kaltstellen, dünn ausrollen, Plätzchen ausstechen und goldbraun backen. Danach auskühlen lassen und nach Belieben verzieren.
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Was du brauchst
- 250 g Butter (zimmerwarm) — weiche Butter lässt sich besser cremig rühren.
- 350 g Mehl (Type 405 eignet sich gut)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (M)
Hinweis/Substitutionen:
- Für intensiveren Geschmack kannst du 1 TL Zitronen- oder Orangenabrieb zufügen.
- Vegane Variante: vegane Margarine und ein Ei-Ersatz (z. B. Apfelmus oder Sojamehlwasser), Textur kann leicht abweichen.
- Für feinere Textur 50 g des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (etwa 160 °C Umluft) vor.
- Gib die weiche Butter, den Vanillezucker und das Ei in eine Rührschüssel. Schlage alles mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine ca. 2–3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
- Siebe das Mehl dazu und rühre kurz, bis ein homogener, geschmeidiger Teig entsteht. Nicht zu lange kneten — sonst wird der Teig zäh.
- Forme den Teig zu einer Scheibe, wickele ihn in Frischhaltefolie und kühle ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank. Das hilft beim Ausrollen und verhindert das Verlaufen.
- Auf einer leicht bemehlten Fläche den Teig etwa 3–4 mm dick ausrollen. Steche Plätzchen aus und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Backe die Plätzchen 10–12 Minuten, bis die Ränder nur leicht goldbraun sind. Vermeide Überbacken — sie härten beim Abkühlen noch nach.
- Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker, Zuckerguss, Schokolade oder Streuseln verzieren.
Beste Wege, es zu genießen
- Klassisch: mit einer Tasse Kaffee oder Schwarztee.
- Festlich: mit Zuckerguss und bunten Streuseln oder in Schokolade getaucht.
- Als Sandwich: zwei Plätzchen mit Marmelade oder Nutella zusammenkleben.
- Präsentation: auf einer schönen Keksdose oder auf einer Etagère arrangieren — ideal als Mitbringsel.
So bewahrst du sie auf
- Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose bleiben die Plätzchen 1–2 Wochen frisch.
- Für weiche Plätzchen: lege ein Stück Apfel oder ein Stück Brot in die Dose — das hält sie etwas weicher (wechseln, bevor es schimmelt).
- Für knusprige Plätzchen: in einer vollständig trockenen, luftdichten Dose ohne zusätzliche Feuchtigkeit aufbewahren.
- Einfrieren: Gebackene Plätzchen bis zu 3 Monate einfrieren (gut verpackt, z. B. in Gefrierbeuteln). Auftauen bei Raumtemperatur. Roher Teig lässt sich ebenfalls formen oder als Rolle einwickeln und bis zu 3 Monate einfrieren.
Sicherheitshinweis: Bei längerem Lagern immer auf Geruch und Schimmel prüfen — kaltgehaltene Zutaten (z. B. Füllungen mit Frischkäse) sollten gekühlt gelagert werden.
Hilfreiche Koch-Tipps
- Butter auf Zimmertemperatur, aber nicht geschmolzen: ideal für Cremigkeit.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen — sonst werden die Plätzchen hart. Etwas Mehl reicht, damit nichts klebt.
- Gleichmäßige Dicke: 3–4 mm für zarte, noch formstabile Kekse.
- Kaltstellen ist wichtig — es verhindert, dass die Formen während des Backens verlaufen.
- Backpapier und ggf. ein Backblech auswechseln, wenn die Unterseite zu schnell bräunt.
- Falls der Teig zu klebrig ist, kurz kühlen oder 1–2 EL Mehl ergänzen.
Kreative Varianten
- Zitronen-Butterplätzchen: 1 TL Zitronenabrieb in den Teig.
- Schoko-Dip: Hälfte der ausgekühlten Plätzchen in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen.
- Mandelig: 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen für nussigen Geschmack.
- Gewürz-Edition: Zimt oder Kardamom für eine winterliche Note.
- Glutenfrei: mit einer 1:1-Gefriermehlmischung für Kekse und evtl. ½ TL Xanthan; Konsistenz variiert.
- Ohne Ei: Apfelmus oder kommerzielle Ei-Ersatzprodukte verwenden; Textur wird etwas weicher.
Häufige Fragen
Q: Kann ich die Butter durch Margarine ersetzen?
A: Ja, Margarine funktioniert, aber der Geschmack und die Textur ändern sich leicht — echte Butter gibt das typisch buttrige Aroma.
Q: Ist das Rezept für Kinder geeignet?
A: Absolut — das Ausstechen macht Kindern Spaß. Achte nur beim Umgang mit heißen Blechen und beim Vorlesen der Schritte.
Q: Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?
A: Ja. Im Kühlschrank hält sich der eingewickelte Teig 24 Stunden; so ist er sogar leichter zu verarbeiten.
Q: Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen verlaufen?
A: Gut kühlen, nicht zu dünn ausrollen und die Butter nicht zu weich verarbeiten. Backzeit sorgfältig beobachten.
Q: Kann ich die Plätzchen einfrieren?
A: Ja — gebacken oder als geformte Teigrolle. Verpacke sie luftdicht und taue bei Raumtemperatur auf.
Conclusion
Wenn du noch mehr klassische Zubereitungen und Bilder möchtest, lohnt sich ein Blick auf das traditionelle Rezept bei Traditional German Butter Cookies (Butterplätzchen) – Caroha.
Für alternative Anleitungen und zusätzliche Varianten ist auch dieser Beitrag hilfreich: German Butter Cookies (Butterplätzchen) – Recipes From Europe.

Butterplätzchen
Zutaten
Hauptzutaten
- 250 g Butter (zimmerwarm) weiche Butter lässt sich besser cremig rühren.
- 350 g Mehl (Type 405) eignet sich gut.
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Stück Ei (M)
Anleitungen
Vorbereitung
- Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (etwa 160 °C Umluft) vor.
- Gib die weiche Butter, den Vanillezucker und das Ei in eine Rührschüssel. Schlage alles mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine ca. 2–3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
- Siebe das Mehl dazu und rühre kurz, bis ein homogener, geschmeidiger Teig entsteht. Nicht zu lange kneten — sonst wird der Teig zäh.
- Forme den Teig zu einer Scheibe, wickele ihn in Frischhaltefolie und kühle ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank.
Backen
- Auf einer leicht bemehlten Fläche den Teig etwa 3–4 mm dick ausrollen.
- Steche Plätzchen aus und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Backe die Plätzchen 10–12 Minuten, bis die Ränder nur leicht goldbraun sind. Vermeide Überbacken, da sie beim Abkühlen noch nachhärten.
- Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker, Zuckerguss, Schokolade oder Streuseln verzieren.





