Eierlikörkuchen

Ich backe diesen Eierlikörkuchen seit Jahren, wenn Gäste kommen oder einfach wenn ich Lust auf einen saftigen, aromatischen Rührkuchen habe. Die Kombination aus Eiern, Zucker und dem samtigen Aroma des Eierlikörs macht ihn besonders feucht und reichhaltig — perfekt zum Nachmittagskaffee, für Geburtstage oder als unkomplizierter Festtagskuchen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieser Eierlikörkuchen ist unkompliziert, schnell zusammengemischt und liefert zuverlässig ein feines, saftiges Ergebnis. Er braucht keine speziellen Zutaten außer dem klassischen Eierlikör und wenig Arbeitsaufwand — ideal für Backanfänger und alle, die ein bewährtes Rezept wollen. Außerdem lässt sich der Kuchen gut vorbereiten und bleibt mehrere Tage saftig.
„Ein absoluter Familienliebling: saftig, nicht zu süß und mit genau der richtigen Eierlikör-Note.“ — zufriedener Bäcker
Schritt-für-Schritt Übersicht
Bevor du loslegst: Du schlägst Eier mit Zucker schaumig, rührst den Eierlikör unter, arbeitest Mehl mit Backpulver und Salz vorsichtig unter und gibst zuletzt das Öl dazu. In eine gefettete Kastenform füllen und etwa 50–60 Minuten backen. Kurze Wartezeit nach dem Backen zum Auskühlen und optional mit Puderzucker bestäuben.
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Was du brauchst
- 4 Eier (Zimmertemperatur empfiehlt sich für besseres Aufschlagen)
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 250 ml Eierlikör
- 200 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 125 ml Öl (neutral, z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- Prise Salz
Hinweis zu Zutaten: Statt normalem Mehl kannst du 1:1 eine glatte Dinkelmehlmischung verwenden. Für eine alkoholfreie Variante ein alkoholfreier Eierlikör oder Vanillepudding mit etwas Milch als Ersatz testen (Geschmack und Feuchte können sich verändern).
Zubereitung
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25–30 cm) gut einfetten und optional leicht mit Mehl ausstäuben.
- Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 3–5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Eierlikör langsam dazugießen und kurz unterrühren, damit sich die Aromen verbinden.
- Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung portionsweise zur Eiermasse geben und mit einem Spatel oder langsamer Rührgeschwindigkeit einarbeiten — nicht zu stark mixen.
- Öl dazugeben und nur so lange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Übermixen vermeiden, sonst wird der Kuchen zäh.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, Oberfläche glatt streichen.
- Im vorgeheizten Ofen 50–60 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen: kommt kein roher Teig mehr heraus, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10–15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Beste Serviervorschläge
- In Scheiben mit einer Tasse starken Kaffee oder schwarzem Tee servieren.
- Leicht warm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne verfeinern.
- Für Feste: mit Zuckerguss (Puderzucker + Zitronensaft) glasieren oder halbiert mit Marmelade und Buttercreme füllen.
- Als kleine Geschenkidee: dünn mit Schokolade überziehen und in Geschenkpapier verpacken.
Aufbewahrung und Aufwärmtipps
- Bei Raumtemperatur: luftdicht verpackt (Frischhaltefolie oder Kuchenbox) bleibt der Kuchen 2–3 Tage saftig.
- Im Kühlschrank: bis zu 5 Tage haltbar, aber vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen, da Kälte die Textur etwas fester macht.
- Einfrieren: in Scheiben oder als ganzer Kuchen gut verpackt bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen lassen.
- Aufwärmen: kurz (10–20 s) in der Mikrowelle oder 5–7 Minuten bei 150 °C im Ofen leicht erwärmen — so wirkt der Kuchen wieder frisch.
Hinweis zur Lebensmittelsicherheit: Der Kuchen enthält gebackene Eier; solange er vollständig durchgebacken ist und hygienisch gelagert wird, ist er unkritisch. Wenn du empfindliche Gäste hast (Schwangere, Kleinkinder), denke an den noch vorhandenen Alkoholanteil im Eierlikör — beim Backen reduziert, aber nicht vollständig entfernt.
Hilfreiche Koch-Tipps
- Alle Zutaten vor Verwendung auf Zimmertemperatur bringen — das verbessert Volumen und Bindung.
- Eier lange genug schaumig schlagen, damit Luft eingeschlagen wird; das sorgt für Lockerheit.
- Mehl auf niedriger Geschwindigkeit oder mit einem Spatel unterheben, um Glutenentwicklung zu minimieren.
- Eine kleine Schale Wasser in den Ofen stellen, wenn dein Ofen sehr trocken heizt — der Kuchen bleibt so saftiger.
- Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, den Kuchen mit Alufolie abdecken und weiterbacken.
Kreative Variationen
- Schoko-Eierlikörkuchen: 2 EL Kakaopulver zum Mehl geben und 50 g Schokostückchen unterheben.
- Zitrusnote: Abrieb einer Zitrone oder Orange in den Teig geben für Frische.
- Nussig: 50–70 g gemahlene Mandeln statt eines Teils des Mehls verwenden.
- Streusel-Topping: vor dem Backen mit Zimt-Zucker-Streuseln bestreuen.
- Vegane/alkoholfreie Ideen: alkoholfreier Eierlikör ersetzen; Eier mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen und zusätzlich Backtriebmittel leicht anpassen — Ergebnis kann variieren.
Häufig gestellte Fragen
Wird der Kuchen stark alkoholisch schmecken?
Der Eierlikör gibt Aroma und Feuchtigkeit; beim Backen verfliegt ein Teil des Alkohols, aber ein leichter Alkoholgeschmack bleibt. Für kleine Kinder oder Schwangere empfehle ich alkoholfreien Eierlikör oder eine alkoholfreie Alternative.Kann ich den Eierlikör weglassen oder ersetzen?
Du kannst Eierlikör durch 200–250 ml Milch plus 1 TL Vanilleextrakt ersetzen. Die saftige Textur könnte sich leicht ändern, weil Eierlikör zusätzlich Zucker und Eigelb-Fette liefert.Wie erkenne ich, ob der Kuchen durch ist?
Mache die Stäbchenprobe: Ein in die Mitte gestecktes Holzstäbchen sollte sauber oder nur mit trockenen Krümeln herauskommen. Wenn nasser Teig daran klebt, braucht der Kuchen länger.Funktioniert dieses Rezept in einer Gugelhupf-Form?
Ja, Backzeit kann leicht variieren (abhängig vom Volumen). In einer Gugelhupfform prüfe den Kuchen ab ca. 45 Minuten, da die Backzeit kürzer oder länger sein kann.
Fazit
Dieser klassische Eierlikörkuchen ist unkompliziert, zuverlässig und liefert ein saftiges Ergebnis mit feinem Aroma — ideal für Kaffee, Feste oder als Mitbringsel. Wenn du weitere Varianten oder Optiken suchst, findest du eine schöne Gugelhupf-Version hier: Eierlikörkuchen Gugelhupf – Madame Cuisine. Für eine einfache Omnia-Backofen-Variante als Camper-Rezept sieh dir dieses praktische Beispiel an: Eierlikörkuchen | Omnia Backofen Rezepte | 4 Reifen & 1 Klo.

Eierlikörkuchen
Zutaten
Teigzutaten
- 4 Stück Eier (Zimmertemperatur empfiehlt sich für besseres Aufschlagen)
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 250 ml Eierlikör
- 200 g Mehl Statt normalem Mehl kann eine 1:1 Dinkelmehlmischung verwendet werden.
- 1 Päckchen Backpulver
- 125 ml Öl (neutral, z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- 1 Prise Salz
Anleitungen
Zubereitung
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25–30 cm) gut einfetten und optional leicht mit Mehl ausstäuben.
- Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 3–5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Eierlikör langsam dazugießen und kurz unterrühren, damit sich die Aromen verbinden.
- Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Mehlmischung portionsweise zur Eiermasse geben und mit einem Spatel oder langsamer Rührgeschwindigkeit einarbeiten — nicht zu stark mixen.
- Öl dazugeben und nur so lange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Übermixen vermeiden, sonst wird der Kuchen zäh.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, Oberfläche glatt streichen.
- Im vorgeheizten Ofen 50–60 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen: kommt kein roher Teig mehr heraus, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10–15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.





