Saftgulasch nach Wiener Art

Saftgulasch nach Wiener Art serviert mit Beilagen

Saftgulasch nach Wiener Art

Klingt nach Sonntagsessen, schmeckt aber nach Umarmung an einem hektischen Dienstag. Ich habe das schon zweimal angebrannt, also: Vorsicht beim Anbraten, aber vertrau mir — dieses Gericht löst das „Was koche ich schnell, aber gut?“ Problem sofort. Schnell genug für Feierabend, tröstlich genug für Regenwetter.

Warum dieses Rezept funktioniert

  • Zartes Rindfleisch durch langsames Schmoren — kein zähes Kauen.
  • Einfache Zutaten, die fast immer im Vorrat sind: Zwiebeln, Paprika, Tomaten. Günstig und trotzdem lecker.
  • Viel Sauce, perfekt zum Auftunken von Brot oder Servieren mit Kartoffeln.

Technik kurz erklärt: Beim Anbraten bildet sich die Maillard-Reaktion auf dem Fleisch, das gibt Tiefe und Farbe; wenn die Zwiebeln dann glasig werden, lösen sie natürliche Zucker, die der Sauce Süße und Körper geben. Das Ergebnis: Mehr Geschmack ohne ewig schmoren.

Die Walkthrough (ich stehe neben dir in der Küche)

  • Erst mal alles bereit legen. Rindfleisch in Würfel schneiden, Zwiebeln und Knoblauch hacken, Paprika in Streifen, Tomaten würfeln.
  • Pfanne heiß machen, etwas Öl rein. Dann das Fleisch portionsweise anbraten — nicht auf einmal, sonst kocht es eher als es bräunt. Braun ansetzen, das ist wichtig. Keine Angst vor Farbe.
  • Jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und glasig dünsten. Wenn die Zwiebeln anfangen, kleine goldene Ränder zu bekommen, passt das.
  • Paprika und Tomaten in die Pfanne geben, kurz mitrösten, damit die Paprika etwas Süße abgibt.
  • Paprikapulver und Kümmel einstreuen, kurz mitrösten, bis es aromatisch riecht — Vorsicht, fängt schnell an zu brennen, also rühren.
  • Mit Brühe auffüllen, so dass das Fleisch knapp bedeckt ist, und alles zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch butterweich ist. Geduld.
  • Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig zum Servieren. Keine Panik, wenn die Soße anfangs etwas flockig aussieht; beim Köcheln setzt sich alles und verbindet sich.

Saftgulasch nach Wiener Art

Troubleshooting & Secrets

  • Wo ich früher Mist gebaut habe: Zu viele Stücke gleichzeitig angebraten — Ergebnis: kein richtiges Bräunen, blasses Fleisch. Tipp: in Chargen arbeiten.
  • Noch ein Fehler: zu viel Brühe, dachte, es wird so besser. Nein — verwässert. Lieber nachgießen, wenn nötig.
  • Substitutionen: Kein Rind? Rind durch Schwein ersetzen geht, aber kürzere Schmorzeit beachten.
  • Kann ich gesalzene Butter verwenden? Ja, aber dann das Salzen am Ende zurückhalten, weil die Butter bereits Salz mitbringt. Butter statt Öl macht die Sauce reichhaltiger, jedoch anfälliger fürs Anbrennen.
  • Mehr Schärfe gewünscht? Ein bisschen scharfes Paprikapulver oder ein Spritzer Essig am Ende bringt Spannung.

Storage & Leftovers

  • Im Kühlschrank hält sich das Gulasch gut 3 Tage.
  • Beim Aufwärmen oft noch besser — Aromen ziehen nach. Aber: Paprika wird bei zu langem Stehen etwas weich/matschig, also am dritten Tag eher für Eintopf- oder Auflauf-Reste verwenden.
  • Einfrieren? Ja, bis zu 3 Monate. Auftauen über Nacht im Kühlschrank ist perfekt.

Finale Gedanken: Mach es dir nicht unnötig kompliziert. Ich bin manchmal faul und lasse Dinge mono-simpel — trotzdem lecker. Brot nebenbei. Wein optional. Ruhig die Hitze mal kontrollieren und öfter umrühren.

Quick Glance Recap

  • Zutaten: Rindfleisch, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Knoblauch, Paprikapulver, Kümmel, Brühe, Öl, Salz, Pfeffer.
  • Schritte:
    • Rindfleisch würfeln und portionsweise anbraten.
    • Zwiebeln & Knoblauch glasig dünsten.
    • Paprika & Tomaten dazugeben.
    • Paprikapulver & Kümmel einstreuen.
    • Mit Brühe auffüllen, aufkochen, dann bei niedriger Hitze köcheln lassen.
    • Mit Salz & Pfeffer abschmecken und servieren.

Viel Spaß beim Kochen — und wenn du es doch mal anbrennst, keine Schande. Einfach neu starten.

Saftgulasch nach Wiener Art

Ein herzhaftes und tröstliches Gericht, perfekt für hektische Tage und einfach zuzubereiten.
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Gericht: Hauptgericht
Küche: Österreichisch
Keyword: einfaches Rezept, Fleischgericht, Gulasch, Schmorgericht, Wiener Küche
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 2 Stunden
Gesamtzeit: 2 Stunden 20 Minuten
Servings: 4 servings
Calories: 400kcal

Zutaten

Fleisch und Gemüse

  • 800 g Rindfleisch In Würfel schneiden
  • 2 Stück Zwiebeln Hacken
  • 2 Stück Paprika In Streifen schneiden
  • 400 g Tomaten Würfeln
  • 2 Zehen Knoblauch Hacken

Gewürze und Brühe

  • 2 EL Paprikapulver Für zusätzlichen Geschmack
  • 1 TL Kümmel
  • 1 L Brühe Soweit das Fleisch gerade bedeckt ist
  • 2 EL Öl Zum Anbraten
  • nach Geschmack Salz
  • nach Geschmack Pfeffer

Anleitungen

Vorbereitung

  • Rindfleisch in Würfel schneiden, Zwiebeln und Knoblauch hacken, Paprika in Streifen und Tomaten würfeln.

Anbraten

  • Pfanne heiß machen, etwas Öl hinzufügen. Das Fleisch portionsweise anbraten und darauf achten, dass es bräunt.
  • Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und glasig dünsten, bis die Zwiebeln goldene Ränder bekommen.

Kochen

  • Paprika und Tomaten in die Pfanne geben und kurz mitrösten.
  • Paprikapulver und Kümmel einstreuen, kurz mitrösten.
  • Mit Brühe auffüllen, so dass das Fleisch knapp bedeckt ist, und alles zum Kochen bringen.
  • Hitze reduzieren und das Gulasch bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch butterweich ist.

Abschmecken und Servieren

  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Notizen

Das Gulasch hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage und kann bis zu 3 Monate eingefroren werden. Beim Aufwärmen schmeckt es oft noch besser.

Nährwerte

Serving: 1g | Calories: 400kcal | Carbohydrates: 20g | Protein: 40g | Fat: 18g | Saturated Fat: 6g | Sodium: 500mg | Fiber: 5g | Sugar: 4g

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